Gänsehaut

WARTEN AUF DIE GEISTERJÄGER

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Es wurde ja schon lange angekündigt – die Geisterjäger sollen Mitte des Sommers zurückkehren, in komplett weiblicher Besetzung. Bis dahin müssen sich jugendliche und erwachsene Kinobesucher kindlichen Gemüts mit der Universalverfilmung einer hierzulane nicht sonderlich bekannten Gruselikone zufriedengeben. R.L. Stine dürfte so etwas wie der Stephen King für pubertäre Schulkinder sein – ein Garant fürs Nägelbeißen und für schlaflose Nächte. Ich selbst habe noch keinen der Romane gelesen, filmisch aber gruselt das Potpourri an Monstern, Geistern und Zombies weniger als dass es angenehm unterhält. Ganz so, wie es die Geisterjäger aus den Achtzigern auch getan haben, nur mit einer gehörigen Portion Jumanji oder den Goonies noch dazu. Allerdings bietet die bisweilen sehr schematische Fantasykomödie eine biedere Erzählstruktur und wenig Überraschungen. Man weiß was kommt und wie es enden wird. Unruhig und chaotisch ist das ganze, und die Geister, die gerufen werden, sind viel zu schnell gebändigt. Besser wäre es gewesen, sich eine der berühmten Geschichten herzunehmen, und nicht alle auf einmal zu verfilmen. Dennoch – für einen quietschfidelen, sinnentleerten Kinoabend am Faschingsdienstag steht mit diesem handwerklich souveränen Film nichts im Wege.

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