Blade Runner

GOLEMS WIEDERKEHR

9/10

 

bladerunner© 1982 Warner Bros. / Quelle: bitterempire.com

 

LAND: USA 1982

Regie: Ridley Scott

Mit Harrison Ford, Rutger Hauer, Sean Young, Edward James Olmos u. a.

 

„Sie gehen durch eine Wüste. Vor ihnen liegt eine Schildkröte am Rücken. Sie drehen die Schildkröte nicht um. Was empfinden Sie dabei?“ Nur eine von vielen Fragen, die im Rahmen eines Roboter-Tests einen Replikanten vom Menschen unterscheiden soll. Replikanten, das sind den Homo sapiens perfekt imitierende Androiden, deren Aufstände auf intergalaktischen Kolonien zu einem Aufenthaltsverbot auf der Erde geführt haben. Dabei wäre die Bezeichnung „Roboter“ geradezu beleidigend. Nichts unterscheidet den künstlichen Menschen von seinem Vorbild aus Fleisch und Blut. Nur die Dauer der Existenz. Die ist mit nur vier Jahren für eine synthetische Intelligenz unerhört kurzgefasst. Was tun mit vier Jahren Lebenszeit? Wohin mit all den Erfahrungen, Gefühlen und Träumen? Träumen Replikanten überhaupt? Wie nehmen sie ihre Umgebung wahr?

Lang, sehr lange ist es her, seitdem ich Blade Runner zum ersten Mal gesehen habe. In der handelsüblichen, offiziellen Kinofassung und dem versöhnlichen Ende. Einem Ende, das Ridley Scott so nie gewollt hatte, war und ist das Werk doch sein künstlerisch bedeutendster Film, wenn nicht überhaupt sein bester. Damals, als ich Blade Runner gesehen habe, hat es einen Directors oder Final Cut überhaupt noch nicht gegeben. Der Directors Cut entzieht sich bis heute meiner Kenntnis. Der Final Cut allerdings hat sich mir jetzt erst erschlossen. Und mehr noch als damals hat mich die Verfilmung von Philip K. Dicks Roman Träumen Androiden von elektrischen Schafen? in vielerlei Hinsicht überzeugt.

Blade Runner war für das Genre des dystopischen Science-Fiction Films und überhaupt des modernen Kinos tatsächlich ein Paradigmenwechsel. Und hat nach 35 Jahren nichts von seiner visuellen wie dramaturgischen Kraft verloren. Es verhält sich fast so wie mit Stanley Kubricks 2001. Der 1968 entstandene Film ist von zeitlosem Charakter. Blade Runner erreicht mit ähnlichem Phänomen ebenfalls den Status eines Kultfilms. Alleine schon die Ouvertüre ist von einer wuchtigen Sogwirkung, nicht zuletzt aufgrund der Klänge von Vangelis und dem hypnotisch langsamen Gleitflug über den Moloch Los Angeles, einer sowohl beängstigenden wie majestätischen Megacity, welche die Wiege einer expandierenden Menschheit verkörpert, die sich selbst und das Wesen des Menschseins verraten hat. Dann kommen die Gebäude der Tyrell Corporation ins Bild – mächtige Pyramiden, gigantischen Mausoleen gleich. Zur Huldigung einer neuen Gottheit. Oder einer Gottlosigkeit. Gott ist aber bei Blade Runner kein Thema. Die Götter – das sind die Menschen selber. Und die werden gestürzt. Durch eine Rasse, die dasselbe Leben leben will wie ihre Erbauer. Philip Dick´s literarisches Oeuvre ist durch die Bank geprägt von einer paranoiden Angst vor einem alles überwachenden System, vor einer diktatorischen Oligarchie, vor der es kein Entrinnen gibt. Und von Visionen einer Gesellschaft, die sich selbst nicht mehr unter Kontrolle hat und die sich außerstande sieht, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Eine auf Gier und Machtstreben fußende Bürde, die ein Eigenleben entwickelt. So geschehen in der Epoche des Kolonialismus. Eroberung und Ausbeutung haben zu Armut, Flucht und Terror geführt. Symptome, die sich bis heute bemerkbar machen. Diese Symptome sind im Jahre 2019 als Replikanten anzusehen. Die nichts anders wollen, als Teil des großen Ganzen zu sein. Die nicht weniger menschlich sind, nur weil sie künstlich sind. Denn wenn auch der menschliche Körper organischen Ursprungs ist, scheint er nicht weniger mechanisch zu sein. Ein Zusammenspiel der Funktionen. Biochemische Prozesse, die Fühlen und Denken erzeugen. Wenn alles Leben schon Chemie ist, dann sorgt die Chemie auch im Inneren eines künstlichen Menschen für allerlei Fragen nach dem Woher und Warum. Dick stellt den Menschen und die Maschine auf eine Ebene. Lässt ihn statt schwächer stärker werden. Wie Rabbi Löw´s Golem. Nur effizienter und zielgerichteter. Und ohne böser Absichten. Die hat selbst Rutger Hauer alias Roy Batty nicht. Doch die Politik der Zukunft stellt den Replikanten ins kriminelle Eck, lässt ihn verzweifelt philosophieren – und dementsprechend handeln.

Wenn Android Batty im nächtlichen Regen über das Leben nachdenkt, ist das eine nachhaltige Szene, die den düsteren Thriller in seiner Essenz berührt. Blade Runner ist im Grunde ein klassischer Film Noir. Schon allein Harrison Fords Rolle als abgehalfterter Replikantenjäger Rick Deckard und seine Beziehung zur mysteriösen Rachael weckt Erinnerungen an Humphrey Bogart und Lauren Bacall. Doch statt Oldtimer und schummrige Bars sind es fliegende Taxis, haushohe Neonreklamen und grelle Scheinwerfer, deren stets in Bewegung befindliches Licht durch die Jalousien schmutziger Fenster in dunkle Wohnräume kriecht. Überhaupt ist die Bildsprache und Symbolik des Films prägend für viele spätere Klassiker des Kinos und kann oder wird sogar als wegweisendes Lehrbeispiel für Filmschaffende dienlich sein. Wenn Ridley Scott Licht und Schatten komponiert, dann ist das Filmkunst vom Feinsten. Seine perfekt in Szene gesetzten Bilder und Settings finden ihren Höhepunkt in der Wohnung des Biomechanikers J.F.Sebastian, in der es die Punk-Androidin Daryl Hannah mit Deckard aufnimmt. Assoziationen an Andrej Tarkovskij und Terry Gilliam werden wach. Es könnte sogar sein, dass Gilliam, der 1985 mit Brazil ein weiteres Meisterwerk rund um orwell´sche Fantasien auf die Leinwand brachte, überhaupt erst mit der Sichtung von Blade Runner Tür und Tor für seine eigene unverwechselbare Bildsprache aufgestoßen hat.

Blade Runner ist ein visionäres Werk, das in seinen Details mehr ist als in deren Summe. Es lässt sich sogar verstehen, warum der futuristische Psychokrimi erst ein Flop gewesen war, bevor er zum Kultfilm avancierte. Anders als Star Wars oder Indiana Jones ist Blade Runner bei Weitem kein Blockbuster oder Stoff für die breite Masse. Blade Runner ist eigentlich ein kleiner Film. Kein Epos oder Spektakel, sondern Arthouse-Kino für anspruchsvolle Cineasten. Sperrig, metaphorisch, irrlichternd. Ein grimmiger, regennasser Diskurs über so vieles, was den urbanen Menschen ausmacht – und über das, was ihn verführt und geißelt.

Blade Runner

Planet der Affen: Survival

AUF DIE BÄUME!

7,5/10

 

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REGIE: MATT REEVES
MIT ANDY SERKIS, WOODY HARRELSON, STEVE ZAHN, AMIAH MILLER

 

Das Sympathische an Andy Serkis ist, dass laut eigener Aussage sein Gesicht niemand kennen muss. Dieser angenehm uneitle Performancekünstler ist ein Handwerker auf dem Gipfel seines Könnens. Und sein Erfolg liegt in der Spezialisierung seiner Arbeit: Es ist die des Motion Capture. Eine kinematographische Kunstrichtung, die ihre holprigen Anfänge in Filmen wie Beowulf und Der Polarexpress hatte, beide von Robert Zemeckis. Anstatt die Technik des Ganzkörper-Marionettentheaters zu verfeinern, überließ der Schöpfer von Zurück in die Zukunft und Forrest Gump das Feld jemand anderem. Bekannt wurde Serkis durch sein Quasi Alter Ego Gollum aus den Herr der Ringe-Filmen. Die tragische Kreatur war der Beginn einer erstaunlichen Erfolgsgeschichte. Ihren vollendeten Status Quo findet die ausgefeilte Kinoillusion in der Trilogie über die Affen-Genese. Dabei war selbst im Zeitraum von 6 Jahren, von 2011 bis 2017, ein erstaunliches Qualitätsgefälle nach oben hin zu beobachten. Was den Zuseher mittlerweile im dritten und vorläufig letzten Teil des apokalyptischen Evolutionswechsels erwartet, ist der aktuelle Stand der Technik – und kaum bis gar nicht mehr von der Realität zu unterscheiden. Schon gar nicht, wenn keine Vergleiche mit echten Primaten zur Hand sind, was im Kino wohl eher schwer zu bewerkstelligen ist. Bewegung, Körper, Struktur und vor allem Gesichter sind sogar im Close Up auf der großen Leinwand so dermaßen täuschend echt, dass man versucht ist, an Wunder zu glauben. Für Außenstehende gibt’s hier keine technisch nachvollziehbare Erklärung mehr. Vor allem keine, die ein Laie versteht. Die Perfektion der Texturen ist gewaltig. Das Zusammenspiel realer Settings mit den computergenerierten Körpern ist lückenlos. Schmunzelnd denke ich an Zeiten zurück, in denen das Agieren der Schauspieler vor der Blue Screen von einer scherenschnittartigen hellen Corona umgeben war. Auch nicht schlecht, zumindest für damals. Hätten die Trickser von damals gewusst, welchen Olymp die Technik des Kinos erreichen kann, hätten sie vor lauter Scham ihre Ideen gar nicht erst umgesetzt. Doch ohne deren Ideen wären wir jetzt nicht da, wo wie jetzt sind. Inmitten von lebendig gewordenen Affen. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis Motion Capture Performance womöglich zu einer neuen Oscar-Disziplin wird. Steve Zahn als Eremiten-Schimpanse „Bad Ape“ wäre da schon eine Nominierung wert.

Das seit Cloverfield allseits bekannte Naturtalent Matt Reeves holt nun mit Planet der Affen: Survival zum finalen Rundumschlag aus, an dem sowohl Mensch wie auch Affe zu kiefeln haben werden. Denn in Anbetracht des evolutionären Wetteiferns zwischen befellten und fellfreien Primaten kann es aufgrund von Kapazitätsschwierigkeiten auf dem Planeten Erde nur zu einem Entweder-Oder kommen. Einer von beiden muss die Nische verlassen. Doch kein Wesen räumt freiwillig das kognitive Feld. Da muss die Natur schon selbst eingreifen, und zwar mit einem Virus. Mehr wird hier nicht verraten. So verzweifelt Homo sapiens auch um die Vorherrschaft kämpft, so verzweifelt suchen Schimpanse, Bonobo und Co einen friedlichen Ausweg – angesichts dieser Tatsache hätte Primatologin und Umweltschützerin Jane Goddall schlaflose Nächte, zählen doch vor allem Goddall´s Lieblinge zu einer relativ aggressiven Spezies. Doch in einer dystopischen alternativen Zukunft ist alles möglich. Da reflektiert selbst der Wildeste seine Gewaltbereitschaft. So nicht der Mensch. Reeves versteht sein spannendes, hochdramatisches Finale als einen atmosphärischen Abgesang auf Gewalt, Unterjochung und Rassismus, irgendwo zwischen The Revenant und Gesprengte Ketten. Den drohenden Niedergang der Menschheit als bitteren Gefängnisfilm zu inszenieren, hat was. Der Film verbeugt sich aber auch tief vor Francis Ford Coppolas Vietnamkriegsinferno Apokalypse Now. Die Verballhornung Ape-okalypse Now gilt mittlerweile als Schlagwort für die Affenkrise, und auch der famose Woody Harrelson spielt seine Rolle des endzeitlichen Colonel Kurtz mit geradezu sadistischer Leidenschaft. Er sieht Marlon Brando szenenweise sogar zum Verwechseln ähnlich, vor allem in einer ganz bestimmten Schlüsselszene gegen Ende des Filmes, die wohl zu den Besten des ganzen Filmes zählt. 

Das Ende des Filmes ist es aber dann auch, das Reeves leider nicht ganz zufrieden-stellend hinbekommt. Seine Konsequenz im Erzählen in allen Ehren, doch seine Bequemlichkeit zugunsten höherer Mächte geht auf Kosten einer Radikalität, die ich erwartet hätte. Mit einem Knalleffekt, der fast schon am Präsentierteller dargereicht worden wäre, hätte Planet der Affen: Survival ein fast schon geniales Opus Magnum werden können. So aber wirkt die Apokalypse doch wieder allzu versöhnlich, und die künstliche Sonne beleuchtet unter Tränen eine ungewisse, aber allzu milde Zukunft.

Planet der Affen: Survival

Ghost in the Shell

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Bevor Unkenrufe aus der Leserschaft ertönen, eine Entschuldigung gleich vorweg: Nein, ich kenne nicht das ursprüngliche Manga von Masamune Shirow aus dem Jahre 1989, auch nicht dessen Fortsetzungen und schon gar nicht die Anime Fernseh- und Kinofilme. Sagen wir so: ich bin, was Manga betrifft, ziemlich grün hinter den Ohren. Daher kann ich Rupert Sander´s Verfilmung des Science Fiction-Klassikers als eigenständiges Werk so ziemlich unbeeinflusst beurteilen. Der Game of Thrones-Effekt (Buch versus filmische Vorlage und folglich die temporäre Verweigerung der letzteren), wie ich sagen würde, ist also nicht eingetreten. Stattdessen aber ein erfüllendes Gefühl der Zufriedenheit – Ghost in the Shell ist ein abenteuerlicher, bildgewaltiger Cyborg-Thriller geworden, der zielsicher in die Fußstapfen von Philip K. Dicks Werken Total Recall, Minority Report oder gar Blade Runner tritt, und damit meine ich in erster Linie die literarischen Vorlagen der gleichnamigen Filme.

Ziemlich offensichtlich, dass Masamune Shirow ein Kenner des 1982 verstorbenen Kultautors gewesen sein muss. Seine phantastisch-kritischen Philosophien rund um Erinnerung, Identität und Technologie, die vorwiegend in den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrtausends entstanden sind, liefern nach wie vor jede Menge Stoff für spannende Neuinterpretationen im Genre des futuristischen Films. Vom Manga-Comic Ghost in the Shell aber wiederum ließen sich sogar spätere Blockbuster wie Matrix inspirieren. Nichts ist also wirklich neu, nur anders aufbereitet. Manchmal mehr, manchmal weniger bemüht. Dieser dystopische, urbane Krimi allerdings weiß, wo seine Stärken liegen – und spielt sie aus. Wenn im von sphärisch-futuristischen Klängen unterlegten Intro ein synthetischer Körper aus der Taufe gehoben wird, kann man sich schon mal wohlwollend zurücklehnen. Die Bildsprache des Filmes orientiert sich stark an diverse andere Manga-Verfilmungen aus dem ostasiatischen Raum. Das wirre, aber beeindruckende Epos Casshern kommt mir da in den Sinn – ein Geheimtipp für Liebhaber ungewöhnlicher cineastischer Sichtweisen, aber auch für jene mit ausreichend Sitzfleisch und Spaß an zugedröhnten Phantastereien. Sanders weiß also, wie er Fans der Vorlage mitnehmen kann. Soweit bekannt, dürften selbst einige Stills und Settings den Panels aus dem Manga ziemlich genau nachempfunden sein. Die Illustration ist also geglückt – der multikulturelle Moloch einer düsteren Millionenstadt; der Expressionismus in Licht und Schatten, die Virtuosität der Kamera. Langweilig wird einem beim Zusehen mit Sicherheit nicht.

Die toughe Scarlett Johansson mit dunklem Kurzhaarschnitt legt ihre unter Erwartungsdruck leidende Rolle ganz anders an als ihre Black Widow aus den Marvel-Filmen. Ihre Motoko Kusanagi, auch genannt Major, ist eine ruhelose Zweiflerin ohne rechte Vergangenheit. Eine verwirrte, manipulierte Kämpferin von ungelenker Natur, weder tot noch richtig lebendig, rundum künstlich erschaffen, mit isolierter Seele und verschüttetem Ich – Essenzen, die das Menschsein erst ausmachen. Und um dieses Menschsein, um das Mehr als die Summe seiner Teile, um den göttlichen Funken und um den Wert von Erinnerungen – davon handelt Saunders hochtechnologisches Schreckgespenst, verfolgt von der Geissel einer totaler Vernetzung und der Sucht nach physischer Perfektion. Das alles tischt Ghost in the Shell zwar nur in Ansätzen auf, diese sind aber vielversprechend und auf einen Nenner gebracht. Johansson´s Zitat aus dem Off am Ende des Filmes vertritt klar eine philosophische Ansicht: dass das richtige Handeln die Vergangenheit entbehrlich macht, sei diese nun erfunden oder wahrhaftig. In diesem Punkt widerspricht sich der filmische Diskurs, oder, besser gesagt, belehrt sich sogar eines Besseren. Denn erst das Bewusstsein, wie, wo und wer man bislang gewesen ist, schafft die Basis, um überhaupt autark zu handeln. Ohne Erfahrung aus dem Vergangenen bleibt das Nichts. Eine leere Hülle, ein Mensch ohne Eigenschaften, auf jede Weise benutzbar. Diese Erkenntnis lernt Motoko zu verstehen, sonst wäre die Suche nach ihrem Woher nicht von Bedeutung. Oder sollte man besser fragen: Was war zuerst da? Die Gegenwart oder die Vergangenheit? Aus dieser Sicht würde Motokos Aussage wieder nachvollziehbar werden.

Ghost in the Shell hat jede Menge interessante Themen zu bieten, eingebettet in furiose Shootouts. Kultstar Takeshi Kitano als Boss der Spezialeinheit, welcher Motoko untersteht, darf mit exzentrischer Frisur, Originalsprache und cooler Killerattitüde wieder an seine ultrabrutalen Reißer aus den 90ern erinnern. Und Juliette Binoche verleiht dem Ensemble auch schauspielerisch eine zusätzliche europäische Note. Ghost in the Shell ist ein spannendes Suchspiel nach Identität, Moral und echtem Leben. Ein geschickt konstruierter Thriller, heruntergebrochen auf eine ausgewogene, kreative Mischung düsterer Gedanken an die Zukunft und stylisher Cyber-Stunts. Erwachsene Science- und Social Fiction mit Liebe zum Detail, bizarrer Figuren und enorm eleganter Optik – nah am Manga, und doch ganz anders. Fürs Kino eben.

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Ghost in the Shell