Goodbye Christopher Robin

VERKAUFTE KINDHEIT

7/10

 

chrisrobin© 2017 20th Century Fox GmbH

 

LAND: GROSSBRITANNIEN 2017

REGIE: SIMON CURTIS

MIT DOMNHALL GLEESON, MARGOT ROBBIE, WILL TILSTON, KELLY MCDONALD, STEPHEN CAMPBELL-MOORE U. A.

 

Eines sollte euch, liebe Leser, klar sein – dieser Film wird eure Sicht auf Winnie the Pooh und seine Freunde nachhaltig verändern. Wer das zulassen möchte, oder sich nicht davor fürchtet, in den dunklen Winkeln einer heilen Welt herumzustochern, der sollte sich Goodbye Christopher Robin von Simon Curtis nicht entgehen lassen. Vorausgesetzt natürlich, es besteht Interesse für Disneys Figurenfundus und Ikonen der modernen Kinder- und Jugendliteratur. Winnie the Pooh ist so ein zeitloser Liebling. Die meisten, so wage ich mal zu behaupten, kennen den honigsüchtigen Bären und seine liebenswerte Entourage vor allem als Franchise Hollywoods. Sind es nicht die Filme, dann sind es Merchandising-Artikel bis zum Abwinken. Der naiv-verträumte Bär ist also ein Verkaufsschlager. Jedes Kind liebt ihn, und nicht nur ihn. Da gibt es noch den depressiven Esel I-Aah, das Ferkel, Tigger und wie sie alle heißen. Alles Helden mit kleinen Fehlern, die aber stets über sich hinauswachsen, über ihren Schatten springen, zueinander halten und durch den 160-Morgen-Wald tollen, sodass es eine Freude ist, auch als Erwachsener zuzusehen. Ein Glück, wenn man Kinder hat. Da fällt die seltsame Vorliebe für Kinderfilme bei den Eltern nicht ganz so auf. Ach ja, und nicht zu vergessen – da gibt es natürlich noch Master Christoper Robin. Ein Junge in kurzen Hosen und eigentümlichen Blusen, mit Riemchenschuhen über hochgezogenen Socken. Von diesem Jungen handelt dieser Film, und weniger von Autor A. A. Milne selbst, obwohl dieser, unbeweglich steif performt von Domnhall Gleeson, rein dramaturgisch den Ton angibt.

Wenn ein Vater ein Buch für den Sohn schreibt, dann muss das doch das Zeichen einer großen elterlichen Liebe sein – der Beweis grenzenloser Harmonie. Das Zugeständnis für ein recht geratenes Wunschkind. Hat der Vater sowieso schon schriftstellerische Ambitionen, und ist sein Schreiben nicht nur privater, sondern beruflicher Natur, hat ein Werk wie Winnie the Pooh die Chance, als liebevolle Widmung an einen großen kleinen Helden Familienwelten zu bewegen. Doch leicht lässt sich erahnen, dass hinter den Kulissen dieser heilen Welt aus sprechenden Stofftieren eine ganz und gar nicht so blumenwiesenduftende, honigsüße Realität liegt. Dieser Christopher Robin, den wir alle kennen, der hatte eine Kindheit, die so ganz sicher nicht im Buche steht. Statt des erhofften Mädchens kam ein Junge auf die Welt, und statt elterlicher Liebe glänzen die großen Vorbilder durch Abwesenheit, Liebesentzug und dem Reduzieren elterlicher Pflichten auf ein Minimum. Stattdessen gibt’s ja die Nanny, und die Geburt war ja anstrengend genug, so die versnobte Mutter, die lieber tagelang Tapeten aussuchen fährt statt sich um ihr eigen Fleisch und Blut zu kümmern. Notgedrungen muss Papa Milne für einige Tage die Aufsicht für seinen Sohn übernehmen – und siehe da: Es entsteht so etwas wie Nähe zwischen Vater und Sohn. Ganz so wie es sein soll, mit Abenteuer, Spaß und jeder Menge klugen Gesprächen. Diese paar Tage waren es dann auch, die Papa Milne dazu bewogen haben, etwas ganz anderes auf Papier zu bringen, was nichts mit dem eben erst beendeten Weltkrieg zu tun hat. Diese Kinderwelt, in die Milne eintauchen konnte – die ist das Hansaplast auf alle versehrten Seelen. Die Alternative zur bitteren Realität zwischen den weltpolitischen Umbrüchen.

All diese Stofftiere – die gab und gibt es wirklich. Ausgestellt sind diese Exponate in der New York Public Library. Im Grunde sind sie die gestohlene Intimität einer Kindheit, unter welcher der echte Christopher Robin als phantastische Märchenfigur zum Angreifen herumgereicht wurde wie ein Wanderpokal, und so eigentlich zum ersten medialen Kinderstar der Neuzeit wurde. Wir wissen, wie sehr früher Ruhm zum Untergang führen kann. Dass Winnie the Pooh so ein Massenphänomen war, das war mir nicht wirklich bewusst – umso faszinierender die Geschichte dahinter, umso bedrückender die Konsequenzen eines missverstandenen Verrats. Dass Billy Moon´s (Christopher Robin war zwar sein Name, aber genannt wurde der Junge so eigentlich nie) Seelenbär plötzlich der ganzen Welt gehört und als Massenspielzeug reproduziert wird, hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack, der einen Besuch im vollendet harmlosen Zauberwald zu einem Entern der Privatsphäre eines Buben werden lässt, dessen Geheimnisse einem eigentlich gar nichts angehen. Für den Kinderstar wider Willen findet Simon Curtis mit Jungschauspieler Will Tilston ein neues, erfrischend expressives Gesicht, dass der Ohnmacht vor dem Ausverkauf einer Kindheit eine sensible Stimme verleiht.

Auch wenn Goodbye Christopher Robin stellenweise sehr ins Melodramatische abgeigt und Margot Robbie wie Domnhall Gleeson sich nur schwer in ihren Rollen zurechtfinden, ist die biografische Entstehung des beliebtesten Kinderbuchs aller Zeiten ein sehenswerter, faktisch interessanter und berührender Film geworden, der ganz dem kleinen Christopher Robin gehört – obwohl er das womöglich gar nicht gewollt hätte.

Goodbye Christopher Robin

The Lego Ninjago Movie

ANOTHER BRICKS IN THE WALL

6,5/10

 

Ninjago© 2017 Warner Bros. Entertainment Inc.

 

LAND: USA 2017

REGIE: CHARLIE BEAN

MIT DEN STIMMEN VON Dave Franco, Zach Woods, Jackie Chan

 

Eine Kindheit ohne LEGO geht fast gar nicht. Und ich kann diese Review auch nicht wirklich schreiben, ohne zwangsläufig Werbung für LEGO zu machen. LEGO ist allgegenwärtig. Keine Ahnung, ob ich hier die Wortmarke LEGO überhaupt ohne ® oder TM-Vermerk hier mit einbeziehen darf. Allerdings denke ich – LEGO ist in seiner Art und Weise so konkurrenzlos, dass ich mit der im Folgenden dauerhaften Produktbenennung ohnehin offene Türen einrenne. Da kann Cobi oder wie sie alle heißen seit dem Ablauf der Lizenz für das Patent des Legosteins sowieso nicht mithalten – geschweige denn all die chinesischen Plagiate, die gern so qualitativ sein wollen wie das Original. LEGO – das ist unverwüstlich. Und motiviert auch den weltweiten Ideenreichtum im Kinderzimmer. Am besten sind ohnehin die puren Steine, Achter oder Vierer oder wie sie alle heißen. Von den Spezialsteinen rede ich gar nicht, die lizenztypischen Steine bremsen wiederum die Kreativität. Wie auch immer – es war ja nur eine Frage der Zeit, bis das Spielzeug seinen Weg auf die Leinwand findet. Mit LEGO können Filmemacher einiges anstellen – oder alles auf einmal, wie in The LEGO Movie. Eine wüste Bausteinorgie, schwindelerregend überdreht, hysterisch und knallbunt. Nach zwanzig Minuten kollabierender Reizverarbeitung kam dann bei mir das errettende selbstinitiierte Time-Out. Über The LEGO Batman Movie habe ich mir nur sagen lassen, dass dieser in seiner wüsten Chaosmanier sogar noch eines draufgelegt hat. Gut, das will ich lieber nicht so genau wissen. Viel lieber kauere ich mich im Schneidersitz ins Kinderzimmer und schlichte Steinchen für Steinchen und schaffe so eine gewisse Ordnung. Aber: Projekt incompleted. Das kann ich wohl erst machen, wenn ich in Pension oder arbeitslos bin. Es kann sich ja keiner vorstellen, wie zeit- und platzaufwändig das ist, das Projekt „Ordnung ist das halbe Lego“ durchzuziehen. Dann vielleicht doch lieber den nächsten LEGO-Film. Und wenn, dann gleich im Kino, volle Dröhnung. The Lego Ninjago Movie bietet sich an, weil LEGO Ninjago etwas ist, womit mein Sohn so einiges anfangen kann.

Also erwühlen wir uns einen der Ninjago-Helden aus der Steinchenschütte, denn die müssen neben uns auf der gepolsterten Sessellehne im Kinosaal sitzen, und ziehen los. Damit sich das Ganze gleich interaktiv anfühlen kann. Und siehe da – womit mich der dritte Lego-Film gleich zu Beginn abgeholt hat, das war die Illusion des Stop-Motion. Spielsteine täuschend echt zu animieren ist im Grunde keine Kunst, jedenfalls nicht für Professionisten. Es aber so aussehen zu lassen, als hätte Nick Park anstatt seiner Plastilin-Figuren Wallace & Gromit diesmal die knapp 4cm hohen Legofiguren in menschenverachtender, mühsamer Kleinarbeit Bild für Bild animiert, ist entweder eine feine Art des Hinters-Licht-Führens oder die große Kunst bildlastiger Fake-News. Wobei – die Katze, die Ninjago City heimsucht, muss aber ein Live-Act-Element gewesen sein! Oder doch nicht? Tatsächlich wandern meine Gedanken während des Betrachtens dieses launigen LEGO-Films in Richtung Quantenphilosophie. Ist die Katze echt, oder ist sie es nicht? Diese absichtlich kindlich-plumpe Art des Animierens und das Placebo von Schrödingers Katze, die sich anstatt in einer Kiste im zweidimensionalen Rechteck einer Leinwand befindet und mit der 3D-Brille sogar noch mit der dritten Dimension liebäugelt, ist aber allerdings nur ein Bonus, der den Spaß am Aufbauen und Umhauen von LEGO-Konstruktionen noch versüßt.

Denn die quirlige Brick-Action mit zahlreichen USP-Momenten ist längst nicht so ein Zudröhner wie erwartet. Ganz im Gegenteil – die augenzwinkernde Vater-Sohn-Geschichte zwischen dem grünen Ninjago Lloyd (das L ist bitte zweimal zu betonen) und dem vierarmigen, schwarzen Mutantenpapa Garmadon bietet schlagfertigen Witz, liebevoll überzeichnete Emotionen und pfiffige Action, die an Abenteuer wie Indiana Jones oder Tomb Raider erinnert. Dazwischen geizt man nicht mit allerlei ironischen Zitaten auf das Kaju-Filmgenre des Fernen Ostens. Aus The LEGO Ninjago Movie ist so etwas wie ein Merchandise-Eastern geworden, der unerwartet unterhält, Spaß macht und, daheim angekommen, die Ninjago-Sets wieder aus der Schublade holen lässt.

The Lego Ninjago Movie

Power Rangers

DER STOFF, AUS DEM DIE SPIELZEUGHELDEN SIND

4/10

 

powerrangers

REGIE: DEAN ISRAELITE
MIT ELIZABETH BANKS, BRYAN CRANSTON, BECKY G, NAOMI SCOTT, DACRE MONTGOMERY

 

„Bis zur Unendlichkeit, und noch viel weiter!“ Das Leitmotiv kennen wir doch, oder? Niemand geringerer als der legendäre Buzz Lightyear, Beschützer des Universums, hat dieses motivierende Credo drauf. Dabei ist der grünweiß gepanzerte Knilch eine Spielfigur aus Toy Story, die auf Knopfdruck die Arme heben, Heckspoiler aufklappen und einige blecherne Onliner von sich geben kann. Da sind die Power Rangers nicht viel anders. Auch sie beschützen das Universum, und auch sie sind nur Spielzeug. Dass man Spielzeug zu einer Bedrohung werden lassen kann, wissen wir spätestens seit Transformers. Und frühestens seit Masters of the Universe. Es ist Zeit, es zuzugeben – ja, auch ich habe diese Fantasygurke mit Dolph Lundgren als Halbwüchsiger genossen, ungeachtet aller haarsträubenden Logiklöcher. Mittlerweile ist in Sachen Spielzeugverfilmungen einiges weitergegangen – doch weiter als bis zur Wiederbelebung totgeglaubter Actionfiguren dann doch auch wieder nicht. Dabei fängt der zu erwartende infantile Science-Fiction-Spaß sogar ganz vielversprechend an.

5 Teenager, allesamt Außenseiter, die an die Nachsitzrunde des Breakfast Clubs erinnern, geraten zufällig und sogar erst ungewollt aneinander, um dann gemeinsam auf ein seit prähistorischen Zeiten dahinsiechendes, eingegrabenes Raumschiff zu stoßen, dass als mobile Zentrale der ersten Power Rangers reaktiviert wird. Natürlich sind die fünf Freunde die Auserwählten, keine Frage. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Da ist es scheinbar egal, ob der Retter der Welt ein Charakterschwein ist oder ein Intellektueller mit sozialer Ader. Welch ein Zufall, dass genau die richtigen das Schiff betreten haben. Richtig zumindest im Sinne des Castings. Alle 5 sind neue, motivierte Gesichter, und könnten bald in kommenden Serienformaten wiederentdeckt werden. Im Bordcomputer der entdeckten Basis steckt „Walter White“ Bryan Cranston, der wie durch ein Wunder amerikanisches Englisch spricht. Wenn er doch zumindest so herumstottern würde wie Max Headroom. Ihm zur Seite ein seltsam aufgeweckter Roboter mit ALF-Attitüden. Der Film hat seine besten Momente, als jeder einzelne der Kandidaten oder Kandidatinnen seine bzw. ihre Superkräfte entdeckt. Ein bisschen Mystery, ein bisschen Chronicle. Dieser lockere Independentanspruch verblasst dann, wenn Elizabeth Banks als üble Antagonistin die Bühne betritt.

Was passiert hier? Zuerst als Mumie wiedererweckt, mutiert der Tribute von Panem-Star zu einer Trash-Ikone Marke Xenia. In ihrem relativ textilfreien Hartschalen-Kampfbikini und dem goldenen Zepter ist Bösewicht Rita Repulsa ungefähr so ernstzunehmend wie Dolph Lundgren mit blonder Föhnfrisur. Eine zum Fremdschämen lächerliche Figur, was aber nicht an den schauspielerischen Ambitionen von Elizabeth Banks liegt, sondern an der Figur an sich. Und dann der Supergau: Blecherne Dinos und Riesenkäfer ackern sich durch eine Kleinstadt und beeindrucken mit der Beschaffenheit aufgeblasenen Plastikspielzeugs. Dagegen wirken Michael Bay´s Transformers-Kreaturen wie ernstznehmende Bedrohungen. Der Anspruch, martialischen High-Tech anders zu gewanden als Optimus Prime & Co, geht nach hinten los. Power Rangers verspricht anfänglich ein vergnügliches, erfrischendes Aha-Erlebnis, um dann auf ganzer Linie zu enttäuschen. Tatsächlich ist die lebendig gewordene Spielzeugwelt mehr Schein als Sein. Trivialer Kinderkram, hinter dem sich leider kein lohnenswertes Cinematic Universe verbirgt.

Power Rangers

Teenage Mutant Ninja Turtles: Out Of The Shadows

KRÖTEN IN NÖTEN

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turtles

Viele Leser werden jetzt wahrscheinlich den Kopf schütteln und sich vielleicht fragen, ob ich tatsächlich nichts Besseres zu tun hatte als mir einen infantilen Actionfilm über vier ebenso infantile Schildkröten anzusehen, die unmissverständlich ins Kinderprogramm gehören und noch dazu keinerlei edukative Aufgabe übernehmen. Nun, tatsächlich beinhaltet Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows rein gar nichts, was man sich nach dem Abspann mit nach Hause nehmen kann. (Muss es aber auch nicht immer…) Vielleicht kann man später etwas mehr mit den Namen Leonardo, Raffael, Michelangelo und Da Vinci anfangen – sie richtig zuzuordnen wird man aber auch dann nicht imstande sein, wenn man diese Namen googeln würde. Denn dann würden wieder diese Schildkröten auftauchen – die aber sensationell animiert sind. 

Ich will sicherlich kein Loblied über dieses Machwerk vom Stapel lassen. Wir wissen, es ist ein abendfüllender Werbeclip für Merchandising-Spielzeug. Purer Kommerz, der Kinder, die jugendfreie Action lieben, glücklicher macht – und Eltern um einiges Taschengeld ärmer. Das von Michael Bay produzierte Krötengekloppe bedient sich derselben Effektschmiede wie die Transformers-Filmreihe. Computeranimierter Motion-Capture-Naturalismus bis in die kleinste Pore und bis in jede noch so kleine Faser diverser fester Elemente. Action im HDR-Modus, der das Auge sehr schnell ermüdet. Allerdings – die Mimik und die Animation der fleischgewordenen Spielzeugfiguren ist ziemlich perfekt. Besser kann man diese Dinger nicht kreieren, dafür gibt’s ein Plus. Der Film selber bedarf aber kaum einer Erklärung. Ein plakatives Szenario rund um den Erzfeind Shredder, mittendrin Botox-Schönheit Megan Fox, die sich mit lächerlichem Fantasykram abgeben muss, da ihr Agenturmanagement sonst keine Angebote mehr erhaltet. Doch immerhin – gut bezahlt ist diese Rolle sicher, ist sie doch nur eine von wenigen realen Besetzungen in einem fast zur Gänze trickanimierten Film, der ordentlich dröhnt und klotzt, aber trotz allem in nichtssagender Albernheit versinkt. Wer immer diese Idee hatte, Schildkröten als Actionhelden ins Leben zu rufen – ihm gebührt mein Respekt. Vor allem aber eher in Anbetracht der Tatsache, mit dieser kruden Kreation Lizenznehmer und Wirtschaftspartnern überzeugt zu haben. Wie immer sind die schrägen Ideen die Besseren – somit sei den vier Reptilienbrüdern die Daseinsberechtigung sicher nicht aberkannt.

Die Zeichentrickserie hätte aber gereicht. Für Erwachsene zu dämlich, für Kinder zumindest visuell zu überfordernd. Wem soll dieser Film nun genügen? So schlingert das knallbunte Effektgewitter zwischen den Zielgruppen umher und wirbt für Pizza, Oberlippenbotox und Spielzeug. Popcornkino, bei dem das Popcorn den größeren Kick verleiht. 

Teenage Mutant Ninja Turtles: Out Of The Shadows