Sanguine (2026)

STRESS GEBIERT UNGEHEUER

8,5/10


Mara Taquin als Praktikantin Margot im Film Sanguine
© 2026 ARP Sélection / Trésor Films / Windy Production


LAND / JAHR: FRANKREICH, BELGIEN 2026

REGIE / DREHBUCH: MARION LE CORROLLER

KAMERA: GUILLAUME SCHIFFMAN

CAST: MARA TAQUIN, KARIN VIARD, KIM HIGELIN, SAMI OUTALBALI, STEFAN CREPON, SONIA FAIDI, CLÉMENT BRESSON U. A.

LÄNGE: 1 STD 43 MIN



Die jungen Leute von heute

Oft haben sich die Älteren darüber gewundert. Mittlerweile wundert einen gar nichts mehr, wenn man nach Frankreich, Italien oder Deutschland auf die Straßen blickt. Die jungen Leute von heute sind aber auch nicht über einen Kamm zu scheren, Gott behüte.

Sie teilen sich grob betrachtet in zwei Lager. Die einen streben eine Work-Life-Balance an, wollen den Hedonismus nicht zu kurz kommen lassen und die Selbstfürsorge über alles andere stellen, während sie Arbeitszeiten reduzieren. Die anderen sehen das natürlich anders: Hier gilt die Leistung, sie wollen Karriere machen, sie würden alles dafür geben – und fügen sich dem Druck, der dort oben, in den akademischen Höhen, zum Beispiel eines Medizinstudiums, herrscht. Dort wird man zum Halbgott in Weiß, und ohne Fleiß kein Preis.

Streng dich ein bisschen an!

Weg von dieser platten Floskel hin zu einem Fallbeispiel, das sich die Filmemacherin Marion Le Corroller ausgedacht hat. Sanguine nennt sich dieser Film, der sich mit dem austauschbaren internationalen Titel Species herumschlagen und diesen noch mit Roger Donaldsons Alien-Verschnitt aus den Neunzigern teilen muss. Sanguine sagt deutlich mehr aus – und nimmt auch nicht ganz so viel vorweg.

In dieser Welt der Leistung, der Überstunden und einer Arbeit, die Ego und Existenz definiert, stellt sich Margot als Praktikantin den Herausforderungen einer Notaufnahme. Als wäre das nicht schon stressig genug, steht sie auch noch unter einem ganz anderen Druck, nämlich jenem, den die unerbittliche Oberärztin Helene ausübt. Ganz unten, am erbärmlichen Ende der Erfolgs-Nahrungskette baumelt sie also und schafft es nicht, diesen durchgetakteten Anforderungen gerecht zu werden.

Nicht nur ein Fall für die Dermatologie

Was in dieser Welt, die Le Corroller hier heraufbeschwört, nebenbei noch passiert, ist eine Art Krankheit, die sich ausbreitet, und zwar bei genauso jungen Menschen wie Margot, die den Anforderungen des Alltags, der Gesellschaft und ihren Bedürfnissen gerecht werden müssen. „Leiste oder stirb, geh einen Schritt weiter aus deiner Komfortzone und mach die Extrameter, Extrakilometer, ganze Meilen, damit du es schaffst und nicht zu einem Niemand wirst.“ Und plötzlich passiert etwas.

Plötzlich proben die jungen Leute von heute den Aufstand. Randalieren, laufen Amok, töten. Ein rötlicher Ausschlag (daher der Begriff Sanguine), frappant erinnernd an Masern, Röteln und all den ganzen Pschyrembel-Wahnsinn, macht den Anfang. Was dann passiert, kippt den Film ins Phantastische, aber immerhin in den sozial- und gesellschaftskritischen Pool, in dem schon die Filmemacherinnen Julia Ducournau und Coralie Fargeat schwimmen.

Märchen von den Neuen Menschen

Sanguine gesellt sich zu Werken wie Titane, Alpha (beide von Ducournau) und The Substance (Coralie Fargeat) – mittlerweile haben Filme solcher Art auf dem Subgenre, das der Kanadier David Cronenberg mit seinen Exkursionen über die Entfremdung der menschlichen Physis begründet hat, aufgebaut. Sie machen den sozialökonomischen, gesellschaftskritischen Bodyhorror „fit for the future“, schließlich interpretiert dieser nicht nur aus feministischer Sicht Missstände des aktuellen Lebenswandels neu, sondern denkt mehrere Schritte weiter, mit dem Blick über den Tellerrand. Zu sehen ist ein Worst Case oder das Ende einer Entwicklung, die sich längst angebahnt hat und seltsame Formen annimmt.

Diese Formen sind am Ende monströs, allerdings weniger im Verhalten der Protagonistinnen, sondern in deren genetischen Beschaffenheit. All diese Filme – Titane, Alpha, The Substance und nun auch Sanguine – bringen zivilisatorische Entwicklungen in den Kontext der Evolution, die rascher voranschreitet, als es Darwin je lieb gewesen wäre. Es ist die organische Anpassung an einen künstlich geschaffenen Lebensraum, entweder aus der Technik, aus einer latenten Angstgesellschaft oder aus einer sich immer höherschraubenden Erwartung der anderen.

Unruhe und Ablehnung

Sanguine ist dabei ein Film, der ambivalente Empfindungen hervorruft. Und das ist gut so. Ein Werk, das polarisiert, das man während des Betrachtens vielleicht sogar ablehnt, um dann doch noch länger darüber zu sinnieren, hat seine Sache gut gemacht.

Auch ich musste Sanguine zwischendurch ablehnen, wunderte mich über das Verhalten der Protagonistin, rollte verächtlich die Augen ob der scheinbar nicht ganz durchdachten Handlung und den unreflektierten Verlauf, den das ganze Drama nimmt. Es stimmt schon, Sanguine macht nicht alles richtig, verpasst manchmal den Absprung, strapaziert die Nerven, hängt sich vielleicht an dem einen oder anderen Klischee auf. Doch rückblickend und in der Nachbetrachtung ist dieser Mangel das irrationale menschliche Verhalten in einer Stresssituation, die nicht enden will. Letztlich passt alles zusammen und darf sich insofern verbiegen lassen, da es auf eine radikale Conclusio zusteuert, nicht minder radikal als bei Ducournau, vielleicht sogar noch expliziter und treffender.

Die neuen Wilden des Arbeitsmarkts

Nach dem Abschlussfilm des Slash folgt der eigentliche Abschlussfilm. Sanguine ist das krönende, pompöse und wilde Finale einer ohnehin aufgeweckt kritischen Festivalwoche, die die globalen Zustände auf unterschiedliche, diesmal vorwiegend satirische Weise kommentiert. In Le Corrollers Film fehlt die Satire aber letztlich dann doch, der Horror verselbstständigt sich, vereint sich mit einer dystopischen Social-Fiction, die dem Arbeitsmarkt den Krieg erklärt. Die Schlusspointe sitzt, die Botschaft kommt an.

Sanguine (2026)

The Bride! – Es lebe die Braut (2026)

DAS ZWEITE LEBEN IST DAS DES WIDERSTANDS

7,5/10

 


© 2026 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved

 

LAND / JAHR: USA 2026

REGIE / DREHBUCH: MAGGIE GYLLENHAAL

KAMERA: LAWRENCE SHER

CAST: JESSIE BUCKLEY, CHRISTIAN BALE, ANNETTE BENING, PENÉLOPE CRUZ, PETER SARSGAARD, JAKE GYLLENHAAL, JOHN MAGARO, ZLATKO BURIĆ, LOUIS CANCELMI U. A.

LÄNGE: 2 STD 6 MIN



Letztes Jahr im Oktober geizte Netflix damit, die bahnbrechend opulente Nummer einer Neuverfilmung von Mary Shelleys Frankenstein nicht ins Kino zu bringen. Frevel! Sowas muss auf die große Leinwand, und zum Glück für unsere deutschen Nachbarn lief Guillermo del Toros ausgesuchter Bilderreigen zumindest in einigen Kinos. In Österreich war das allen Verantwortlichen, die in dieser Sache etwas zu sagen hätten, deutlich schnuppe. Doch wie auch immer: Selbst im Kleinformat des hauseigenen TV-Geräts war von Frankenstein recht viel zu halten. Ins Auge stach dabei der formschöne Bodysuit von Jacob Elordi als des Meisters Kreatur. Weit weg von James Whales Visualisierung aus dem Jahr 1931 gelangte Mary Shelleys literarische Vision zu einer zeitgemäßen, aber immer noch opulenten Body-Horror-Oper, die sich vom Vokabular früher Universal-Monster verabschiedete.

Vintage Gothic Grusel als Zitatenschatz

Muss man den alten Figuren also nachweinen? Muss man nicht. Maggie Gyllenhaal reicht uns dafür das Taschentuch in Gestalt einer aus der alten Mottenkiste vom Dachboden der Filmgeschichte entstiegenen Kreatur, die frappant an Boris Karloff erinnert. Beim näheren Hinsehen wird klar: Das ist nicht Karloff, sondern Christian Bale: verschraubt, zugetackert, zusammengeschustert – der Quadratkopf ist zurück, so wie wir ihn alle kennen. Wäre Gyllenhaal dann noch auf Schwarzweiß umgestiegen (was sie in ihrem Film zeitweise ohnehin tut), würde das Retro-Kino eine ähnliche Wiederbelebung feiern wie Frankensteins Braut. Denn mit der haben wir es in dieser freien Nachinterpretation schließlich zu tun. Dabei erinnern wir uns, sofern wir Whales Fortsetzung aus 1935 gesehen haben, an Elsa Lanchesters avantgardistisches Gothic-Outfit mit wilder, zu Berge stehender Haarpracht in Schwarz und diesen Silbersträhnen an den Seiten, so, als würde diese Figur permanent unter Strom stehen. 91 Jahre später darf sich die frischgebackene Oscarpreisträgerin Jessie Buckley auf den Labortisch legen – und schwuppdiwupp – fließen auch hier obskure Säfte durch dessen Körper, vereint mit reiner Energie, die eine von der Männerwelt gedemütigte, missbrauchte und ins Unglück gestürzte Person zurück ins Leben bringen. Eine zweite Chance?

Mary Shelleys posthume Macht

Im Original von 1935 beginnt alles damit, dass Mary Shelley höchstselbst ihr weltberühmtes Buch Frankenstein oder Der moderne Prometheus weitererzählt. In Maggie Gyllenhaals Version beginnt ebenfalls alles mit Shelley – die spukt als wütendes, kämpferisches, feministisches Bewusstsein durch die Sphären der Existenz, um ihren Entwurf über die ungeliebte Kreatur in Eskortmädchen Ida weiterzuspinnen. Doch zuallererst muss sie sterben, um zu leben – um richtig zu leben. Als eine Frau, die sich nichts gefallen lässt. Die wild und entschlossen genug ist, um dem gewalttätigen Patriarchat die Stirn zu bieten. Das alles passiert natürlich mit Hilfe des einsamen Monsters Christian Bale, der mehr als hundert Jahre nach seiner Erschaffung durch Viktor Frankenstein nun Dr. Euphronius (Annette Bening) aufsucht, damit diese ihm einen Partner an die Seite stellt, der ein ähnliches Schicksalsspektrum aufweist wie er selbst. Diese heimlich verscharrte Ida wird bald gefunden – und zurückgeholt. Doch damit kommt die Revolte der Monster, der Ausgestoßenen und Diskriminierten erst ins Rollen. Eine Bonny & Clyde-Version der Dreißigerjahre entfesselt sich ganz wie von selbst, was für sich allein vielleicht etwas zu banal gewesen wäre. In Zeiten wie diesen könnte, ja müsste solch ein Stoff ein Statement mit sich bringen, dass der Wut unterdrückter Weiblichkeit ein Ventil öffnet. Dieses Ventil ist Jessie Buckley – völlig von der Rolle innerhalb ihrer Rolle. Leidenschaftlich, impulsiv, völlig irre. Zwischen Tourette, gespaltener Persönlichkeit und der Suche nach ihrer Identität fegt sie wie ein Wirbelsturm durch ein regressives Amerika toxischer Männlichkeit und frauenverachtender Kriminalität. Das ist manchmal schwer zu greifen, zu sperrig gibt sich Buckley im gehetzten Suchen nach der inneren Mitte. Da weiß selbst Frankensteins Monster, genannt Frank, weder ein noch aus. Der ist aber sowieso neben der Spur, hat seine Identität als Asozialer vielleicht gefunden, aber nicht als Mann.

Niemandes Braut

The Bride! – Es leben die Braut ist so zeitgemäß, wie man es sich nur wünschen kann. Aus dem alten Stoff der Universal Studios eine Story wie diese auszugraben und sie so zu arrangieren, dass sie ohne viel Mühe trotz des Gewandes guter alter Hollywoodfilme mit all dem Budenzauber erfrischend gegenwärtig und klar genug erscheint, ist ambitioniert – vielleicht sogar überambitioniert, aber kann das angesichts der Agenda jemals zu viel sein? Nicht, wenn der phantastische Plot die Realität ohnehin so verzerrt, dass nur der Imperativ für Veränderung übrigbleibt. Der schwarze Fleck als Makel an der Wange, die wilde Mähne, der Drang zur Freiheit, niemandes Braut sein zu müssen, sondern eben nur die Braut – namenlos, sich selbst gehörend und stellvertretend für alle – trifft ins Schwarze. Und selbst Frankenstein selbst, der männliche Part, das eigennützige Monster, erfährt eine Wandlung, reflektiert sich selbst.

Wenn sich die Unterdrückten im Look ihres Idols zusammenrotten und für das Ende der Gewalt an Frauen kämpfen, ist das genauso ein zweites Leben für all jene, die auf die Barrikaden steigen, wie für Frankensteins Braut selbst. Letztlich braucht es keine Wissenschaft, keine Blitze und keine Schläuche, die zum Herzen führen. Es braucht nur den Triumph, endlich gehört zu werden. Das „Nein“ gab es schließlich schon immer.

The Bride! – Es lebe die Braut (2026)

The Wailing – Der Tod hat viele Gesichter (2024)

ANGST VORM SCHWARZEN MANN

6/10


© 2024 Film Factory Entertainment


ORIGINALTITEL: EL ILANTO

LAND / JAHR: SPANIEN, ARGENTINIEN, FRANKREICH 2024

REGIE: PEDRO MARTÍN-CALERA

DREHBUCH: PEDRO MARTÍN-CALERA, ISABEL PEÑA

KAMERA: CONSTANZA SANDOVAL

CAST: ESTER EXPÓSITO, MATHILDE OLLIVIER, MALENA VILLA, ÀLEX MONNER, SONIA ALMARCHA, TOMÁS DEL ESTAL U. A.

LÄNGE: 1 STD 47 MIN



Stellt Euch folgende schaurige Szene vor: Da plaudert man per Videocall mit seinem gegenüber, meldet sich dieses mit einer Frage zu Wort, wer denn bei einem selbst auf Besuch sei. Warum, würde man antworten, sei man doch ganz alleine zuhause. Doch wer genau steht denn da in der Tür? Der Schauer läuft bei dieser Entgegnung mit Riesenschritten den Rücken hoch und setzt sich in den Nacken, wir drehen uns um und sehen natürlich nichts, doch da ist eine Präsenz, unser Gegenüber am Display des Computers sieht es ganz genau.

Solche paranormalen Vorkommnisse passieren im argentinischen Paranoia-Horror The Wailing – Der Tod hat viele Gesichter – und ja, alles beginnt mit einem Schluchzen und Jammern, das die Protagonistinnen dieses Films wahrnehmen, dieses aber nicht verorten können, zumindest nicht sofort. Und dann passiert das, eingangs erwähnte Szene, die dunkle Silhouette einer Gestalt ist vage auszumachen, obwohl eigentlich niemand hier sein dürfte, in der Wohnung von Studentin Andrea. Noch schenkt sie diesen Vorkommnissen wenig Aufmerksamkeit, auch wenn ihre Freunde darauf beharren, dass jemand anderes in ihrer Wohnung war. Dieses andere entpuppt sich bald als finstere Entität, als ein personifizierter Fluch, als eine Bedrohung, die sich nur auf digitalen Medien manifestiert, sonst aber unsichtbar bleibt.

Toxischer Verfolger durch die Zeit

Wäre das die ganze Geschichte, hätten wir es mit einem relativ geradlinigen Dämonen- oder Geisterhorror zu tun, in welchem es darum geht, den oder die andersdimensionalen Verfolger abzuschütteln, vielleicht versehen mit einer tiefergehenden Symbolik, die sich in David Robert Mitchells beeindruckender Vergänglichkeits-Allegorie It Follows vorfinden lässt. Doch der Spanier Pedro Martín-Calero hat anderes, hat mehr im Sinn. Nicht der Tod und das Unausweichliche eines Lebensende, das die Existenz im Diesseits stets zum Tanz verführt, ist in The Wailing – Der Tod hat viele Gesichter vorrangig. Schließlich gibt es in Caleros Film noch eine zweite Zeitebene – diese ist zwanzig Jahre vor den Geschehnissen in Südamerika angesiedelt, und zwar in Spanien. Dort stalkt die junge Filmstudentin Camilla im Rahmen ihres Kurzfilmprojektes eine junge Frau namens Marie, die natürlich nicht weiß, wie ihr geschieht. Dabei entdeckt sie auf den Videoaufnahmen diesen alten, blassen Mann in Schwarz, der vielleicht gar den Tod symbolisiert. Oder ist er ein Geist, ein Verstorbener, der Teufel? Im Laufe des Films wird zwar nicht alles deutlicher und klarer, doch dass es hier um epigenetisch übertragene Traumata geht, die von Generation zu Generation tief verwurzelt bleiben und derer sich niemand entledigen kann, wird wohl eher zutreffen als lediglich eine simple Bedrohung, mit denen vielleicht das Ehepaar Warren aus dem Conjuring-Universum klarkommen hätten können. Ich fürchte, bei dieser scheinbar zeit- und raumlos existierenden Macht sind selbst diese beiden mit ihrem Latein am Ende.

Nur vage Vermutungen

The Wailing trägt trotz all seiner punktgenau gesetzten, schaurigen Horrormomente, die für Unwohlsein sorgen, wohl mehr die Charakteristika eines feministischen Mysterydramas um ertragenes Leid ganze Lebensspannen hinweg. Mascha Schilinski hat sich mit In die Sonne schauen Ähnliches zu dieser Thematik überlegt, nur ganz woanders angesetzt. Martín-Calero legt die Ereignisse weniger episch an und reduziert das einwirkende Böse auf einen toxisch-männlichen Aggressor.

Die Dinge auflösen will Calero dabei nicht, vieles bleibt unerklärt, im Dunklen und im Diffusen. Man kann nur erahnen, was es mit diesen Vorkommnissen auf sich hat. Einen Reim darauf, der nicht hundertprozentig schlüssig ist, aber in Frage kommt – den kann man sich dennoch machen. Ob das letztlich die Neugier befriedigt? In jedem Fall bleibt diese obskure Story am Ende jegliche Gefälligkeit ihrem Publikum gegenüber schuldig. Eine Wende mag gerade noch ihren Weg ins Drehbuch gefunden haben, ganz klar ist die Conclusio da aber auch noch nicht.

The Wailing – Der Tod hat viele Gesichter (2024)