The New Mutants

PRÄVENTIVNACHSITZEN FÜR ANDERSBEGABTE

6/10


© 2020 The Walt Disney Company


LAND: USA 2019

REGIE: JOSH BOONE

CAST: BLU HUNT, MAISIE WILLIAMS, ANYA TAYLOR-JOY, CHARLIE HEATON, ALICE BRAGA, HENRY ZAGA U. A. 

LÄNGE: 1 STD 38 MIN


„Sie sehen in uns einen Schlaukopf, einen Muskelprotz, eine Prinzessin, eine Ausgeflippte und ein Freak.“ Kinder der Achtziger und darüber hinaus wissen: diese Worte standen im Brief an den Schulleiter, der in John Hughes ewigbestem Teeniedrama fünf aus der Rolle gefallene Oberstufler zum Nachsitzen verdonnert hat. Gegen Konventionen verstoßen kann schon mal passieren, schlimmer ist noch, wenn man nicht aus seiner Haut kann. Zumindest noch nicht – später dann, im Erwachsenenalter, vielleicht doch. Die fünf ganz anders gelagerten Teenies im etwas anderen Nachsitzdrama, die legen ein Verhalten an den Tag, das auch Tage später nicht anders sein wird. Denn diese fünf, die können wirklich nicht anders. Denn sie sind – salopp gesagt – Mutanten. Kein schönes Wort, fast schon diskriminierend. Drei Mädels, zwei Jungs – die müssen ihren jugendlichen Alltag in einem obskuren Heim zubringen, das von einer ebenfalls recht obskuren, aber augenscheinlich sehr verständnisvollen jungen Ärztin geführt wird, die den ganzen Laden im Alleingang schmeißt. Das ist schon mehr als seltsam. Und es wird noch seltsamer, nachdem Neuzugang Dany das Quintett komplett macht. Was sie für Superkräfte hat, weiß keiner, nicht mal sie selbst. Die anderen? Die können schon mal heiß gehen, ihr Wunschportal öffnen oder den Mond anheulen. Doch bald wird dieses düstere Gemäuer zu einem Schauplatz paranormaler Ereignisse, die alles gemeinsam haben: sie lassen die Ängste der Insassen real werden.

Klingt nach Freddy Krüger? Oder nach dem mit Hohn leicht besiegbaren Irrwicht aus dem Harry Potter-Universum? Der Endeffekt ist ähnlich. Was also tun, um den eigenen Ängsten entkommen? Klar doch – sich ihnen stellen. Das ist Coming of Age auf der Psycho-Schiene, das ist wie schon erwähnt, The Breakfast Club fürs Marvel-Zeitalter. Das The New Mutants kurze Zeit im Giftschrank Hollywoods landete, um dann streckenweise neu nachgedreht zu werden, um dann wieder gefühlt x-mal in punkto Kino-Release verschoben zu werden, mag ich kaum glauben. So komplex ist das Konzept dieser Teenie-Fantasy nun wirklich nicht. Ein waschechter Horror ist Josh Boones Film – anders als angekündigt – auch nicht geworden, ein paar stimmige Genre-Momente gibt es, aber die wählen den Weg des geringsten CGI-Know-Hows. Highlight des Films sind die grinsenden Männer in Schwarz: formschön entworfen, herrlich schrecklich und noch dazu von Marilyn Manson vertont. Alles andere orientiert sich, um nicht ganz den Anschluss ans X-Men-Universum zu verlieren, an das Look and Feel der bereits bekannten und etablierten Welten rund um Charles Xavier, Magneto und Co.

Misslungen ist The New Mutants aber nicht. Maximal hat der Film sein Thema verfehlt, doch bleibt man als Zuseher flexibel, ärgert das wenig. Dafür sorgen zum Beispiel ganz in sich ruhende Momente zwischen „Arya Stark“ Maisie Williams und Blu Hunt, sorgt das aufgesetzt exaltierte Freakverhalten Anya Taylor-Joys. Die beiden Jungs bleiben da eher etwas blass. So gesehen gehört der Film voll und ganz den Mädels, die genauso wenig als Stereotypen der Jugend angesehen werden wollen wie die uns bekannten Fünf aus dem Breakfast Club. Am Ende des Films von John Hughes wird ja bekanntlich David Bowie zitiert: „…And these children that you spit on as they try to change their worlds are immune to your consultations. They’re quit aware of what they’re going though…” Genau das trifft auch auf die neuen Mutanten zu. Und so gesehen macht das obskure Kammerspiel durchaus Sinn.

The New Mutants

Marie Curie – Elemente des Lebens

HIN UND WEG VOM GRÜNEN LEUCHTEN

5,5/10

 

MarieCurie2020© 2020 Studiocanal GmbH / Laurie Sparham

 

LAND: FRANKREICH, GROSSBRITANNIEN 2019

REGIE: MARJANE SATRAPI

CAST: ROSAMUNDE PIKE, SAM RILEY, ANEURIN BARNARD, ANYA TAYLOR-JOY, SIMON RUSSELL BEALE U. A. 

 

Biographien bekannter Persönlichkeiten können unterschiedlicher nicht betrachtet werden. Da gibt es die grundkonventionelle, chronologische Erzählweise von der Kindheit bis zum Tod. Das kann aber auch anhand einer einmaligen Episode aus dem Leben der beschriebenen Person gut funktionieren, meist aus der Sicht eines Außenstehenden (z.B. Life oder My Week with Marylin) und erzielt mit seinem Fokus auf diesen einen Moment einen viel stärkeren Impact. Kein Vergleich zu einer Biopic also, die das ganze Leben auswalzen will. So eine Vita kann aber auch nur assoziativ erzählt werden, aus Erinnerungen und Gefühlen bestehen. Regisseurin Marjane Satrapi versucht, letzteres mit ersterem zu kombinieren – und erliegt dabei einer recht scheuen Erzählweise, die ermüdend beginnt, gegen Ende aber glücklicherweise doch noch etwas an Fahrt aufnimmt.

Dabei liegt es natürlich nicht am nuancierten Spiel von Rosamunde Pike. Sie verleiht ihrer Interpretation der Physikerin und Chemikerin Marie Curie unterschiedliche Gemütsbilder von enthusiastischem Entdeckerdrang bis zur stillen, fast schon zynischen Resignation. Satrapi will sowohl von der wissenschaftshistorischen als auch von der privaten Figur der Marie Curie so gut wie alles wissen. Pike bemüht sich, dem gerecht zu werden. Wird manchmal, was etwas zu prätentiös wirkt, zur engelsgleichen Ikone hochstilisiert, dann wieder sind es die klassischen Elemente einer fast muffigen Halbdokumentation, wenn die gebürtige Polin gemeinsam mit ihrem Lebensmenschen Pierre Curie die beiden Elemente Radium und Polonium entdeckt. Das ist klassisches Schulfernsehen aus dem Archiv, so stellt man sich das natürlich vor. Satrapis Film ist somit gänzlich anders als jener der Französin Marie Noëlle aus dem Jahr 2016, der erst ansetzt, nachdem Ehemann Pierre Curie bei einem Kutschenunfall ums Leben kommt. Die uneheliche Liebschaft mit dem verheirateten Freund Paul Langevin und dem daraus resultierenden Shitstorm aus der Gesellschaft, ganz ohne Social Media, ist das eigentliche Thema ihres Films. Eine ausformulierte Betrachtung, die Curies preiswürdiges Schaffen nicht nochmal durchnimmt, sondern einen ganz anderen Aspekt, vor allem einen, der in Zeiten starken weiblichen Selbstbewusstseins relevant scheint, hervorarbeitet. Noëlles Film (siehe Marie Curie) ist zutiefst feministisch, einfach weil er den Fokus richtig setzt. Dieser Film hier ist fast schon zu allgemein.

Man merkt, Marjane Satrapi kommt aus dem Comic-Fach (Persepolis). Genauso wie Marie Curie fasziniert auch sie das grüne Leuchten des strahlenden Radiums – und Grün ist auch eine immer wiederkehrende Farbe in ihren Bildern. Wenn Comics schon so eine Art gezeichnete Filme sind, umso leichter dürfte ihr das Inszenieren von selbigen fallen, was aber hier nicht den Eindruck erweckt: Marie Curie – Elemente des Lebens (oder im Original einfach nur Radioactive) bleibt geschmackvolle Konvention, die erfrischende Innovationen vermissen lässt. So sehr Marie Curie auch inspiriert worden war durch all das Wirken der Chemie und den verborgenen Elementen – der Film selbst lässt sich davon kaum mitreißen. Leider sehr viel später erst beginnt Satrapi irgendwie aufzutauen, aus sich herauszugehen, liefert Sichtweisen in Bezug auf die Entdeckungen der Curies und verknüpft diese mit den historischen Eckpunkten zur Geschichte der Radioaktivität in Menschenhand – von Hiroshima bis Tschernobyl kann das Publikum in die vergangene Zukunft reisen und Einblick nehmen in ein ambivalentes Vermächtnis, das jeden von uns bereits längst tangiert hat. So wird Marie Curie doch noch zu einer greifbareren Gestalt, die bis in die Gegenwart hindurchwirkt.

Marie Curie – Elemente des Lebens

Emma (2020)

LIEBELEI IN HELLEN TÖNEN

8/10

 

emma© Universal Pictures Int. Germany

 

LAND: GROSSBRITANNIEN 2019

REGIE: AUTUMN DE WILDE

CAST: ANYA TAYLOR-JOY, BILL NIGHY, MIA GOTH, JOSH O´CONNOR, JOHNNY FLYNN, GEMMA WHELAN U. A. 

 

Diese Blicke sagen mehr als tausend Worte. Wenn Anya Taylor-Joy als literarische Establishment-Kupplerin Emma ihr Gegenüber beobachtet, wenn sie neue „Opfer“ für ihre harmlos intriganten Gesellschaftsspielchen findet oder wenn sie plötzlich selber merkt, dass ihr Herz schneller schlägt, dann sind das garantiert bezaubernde Filmmomente in einer gelungenen Neuinterpretation von Jane Austens Klassiker. Dieser handelt von einer intellektuellen jungen Dame, die eigentlich nicht viel mehr zu tun hat außer sich die Zeit damit zu vertreiben, jungen Männern schöne Augen zu machen und junge Damen für ihre Liebesrochaden auf wohlwollende Art zu manipulieren. Das klingt jetzt nicht wahnsinnig nett, aber Emma ist es die meiste Zeit trotzdem. Keiner merkt wirklich, was sie vorhat. Der, der es merken könnte, ist ihr Vater – der einzige, mit dem Emma in ihrem stattlichen Anwesen zusammenlebt – die Mutter verstorben, die Schwester verheiratet und ausgezogen. Der Vater aber: ein unheilbarer Hypochonder, den jeder Luftzug mutmaßlich ins Grab bringen könnte – sehr zurückhaltend und lustvoll dargeboten von Bill Nighy, der in so klassischen Stoffen einfach seine Rolle haben muss, es geht gar nicht anders. Und es geht auch gar nicht anders, Jane Austens lustvolle Sezierung der Hautevolee des beginnenden 19. Jahrhunderts nicht als Kostümorgie zu inszenieren.

Die Neuverfilmung, die macht hier alles andere als einen großen Bogen um stilvolle Meisterwerke historischer Schneiderskunst: Was die Herr- und Damenschaften hier alles an schicker Mode zur Schau tragen, wird vielleicht nur noch getoppt von einer sagenhaft penibel arrangierten und akkurat fotografierten Ausstattung, vorzugsweise in pastelligem Setting aus Lavendel- und Rosatönen, aus hellem Orange und überhaupt einer ganzen Palette verdünnter Farben, die nur so von der Leinwand fließen. Emma ist filmgewordenes Aquarell, eine Bilderflut aus der Romantik und stark verwandt mit dem deutschen Biedermeier. Heller, strahlender, aber längst kein bunter Kitsch, sondern wohlgesetzte Farbgebung, meist in der Kombination zweier ausgesuchter Komplementen. Berauschend, was hier zu sehen ist. Geschmackvoll, wenn Emma unter einer blühenden Kastanie steht, und dabei ein Kleid trägt mit derselben Farbe der Blüten. Wenn über weite, parkähnliche Wiesen mit vereinzelten Baumriesen in roten Umhängen die Schülerinnen des Mädchenpensionats eilen. Wenn der Zylinder der Herren passend zur Verbeugung vor den Damen nobel vom Haupt genommen wird. Ein Augenschmaus, diese Zeit, unbekümmert und entrückt. Der Wohlstand als gesellschaftliche Blase, die von den Erinnerungen der Revolution gänzlich unberührt bleibt.

In all diesem schwelgerischen Zuckerbäckerstil – auf Silbertellern Makronen in allen Farben und der Tee in edlem Porzellangeschirr – wirft eben Anya Taylor-Joy ihre unwiderstehlichen koketten Blicke. Vortrefflich, wie sie Emmas Stil, ihre Anmut, aber auch ihre manchmal soziale Unbeholfenheit in die gefilmte Epoche hinausträgt. Wie sie fähig ist, einzutauchen in eine Zeit, die schon so wahnsinnig lange zurückliegt. Wo Heiratsanträge brieflich hereinflattern. Oder Gesellschaftstänze als Auslöser für eine Leidenschaft bedeutender waren denn je. Die junge Britin, ehemals Hexe (The Witch) und an der Seite von James McAvoy in Split, verleiht ihrer Emma wirklich alles, was man sich von dieser klassischen Figur nur wünschen kann. Klugheit, Eloquenz, Witz und letzten Endes wie bei allen jungen Damen auch: die große Liebe, die sich erstmal wie etwas Fremdes anfühlt, bevor sie ihre Bestimmung findet. Mia Goth als Emmas Schützling Harriet ist da nicht weniger bezaubernd.

Autumn De Wilde, eigentlich Fotografin, hat mit ihrem ersten Film die romantische Literatur für das Kino des 21. Jahrhundert aufbereitet, mit akzentuierter, klassischer Musik unterlegt und dem sonst subjektiven Begriff des Schönen und Geschmackvollen durchaus wieder mal alle Ehre erwiesen.

Emma (2020)

Playmobil: Der Film

SPIELEND DURCHS ABENTEUER

5,5/10

 

playmobil-film© 2019 Concorde Filmverleih

 

LAND: FRANKREICH 2019

REGIE: LINO DISALVO

CAST: ANYA TAYLOR-JOY, GABRIEL BATEMAN

UND DEN STIMMEN VON: DANIEL RADCLIFFE/MATTHIAS SCHWEIGHÖFER, MEGHAN TRAINOR/BEATRICE EGLI, ADAM LAMBERT/RALF SCHMITZ U. A.

 

Dass die Macher den orangeblauen, kleinen Roboter auf Rädern in die Riege der Filmhelden aufgenommen haben, war dann doch eine Überraschung. Das kleine, gelenkige Spielzeug hatte ich schon als Kind in den 80ern, und so wie es in Playmobil: Der Film aussieht, hat sich das robuste Teil kein bisschen verändert. Mein Exemplar existiert auch heute noch, irgendwo inmitten der Kisten voll Spielzeug, aus denen mein Sohn jeden Tag aus dem Vollen schöpft, um Burgen, mittelalterliche Städte oder Wälder aus dem Teppich zu stampfen. Mitunter dürfen es auch die punischen Kriege sein, die da, hochgerüstet bis zur letzten Zickzackperücke, in die Idylle des Kinderzimmers hereinbrechen. Neben LEGO, das vor allem dazu da ist, den kreativen Baumeister in uns zu wecken, ist Playmobil ein Spielzeugkonzept, dass das kreative Geschichtenerzählen fördert. Das fällt der jungen Generation Smartphone zusehends schwerer. Gegen die vorgefertigten Welten der Computerspiele ist Playmobil nämlich wie ein unbeschriebenes Blatt. Die Herausforderung bei diesem analogen Spiel ist es, Welten und Szenarien von der Pieke auf selbst zu erfinden. Das hat seinen Reiz. Und da Playmobil noch dazu fast unkaputtbar ist, muss man auch nicht ständig Sorge tragen, der mühsam zusammengebaute Millennium Falke von LEGO bricht irgendwann während des Spiels auseinander.

Nun flimmert also auch zu diesem Patent der entsprechende Film über die Leinwand, sehr viel später als LEGO, doch Playmobil will dem Bauklotzriesen mit den rundkantigen Zylinderkopfmännchen das Medium Kino letztendlich doch nicht alleine überlassen. Und wenn schon ein Abenteuer über die nasenlosen, rundköpfigen Smiling Faces, dann gleich eines, das die gesamte Bandbreite der Spielewelten abdecken kann. Klar, was dabei herauskommt: ein Marketingfilm, der Lust auf Shopping machen soll. Denn natürlich gibt es, so wie bei allen LEGO-Filmen auch, jede Menge Sets zu erstehen, welche Figuren vom alten Rom bis in die Welt der 007-Agenten im Sortiment haben. Playmobil: Der Film ist also in erster Linie ein Abenteuer, das bei bereits etablierten Playmobil-Fans Wünsche weckt. Und alle anderen? Nun, die sehen einen teils bemüht lustigen Film, der im Groben an die Idee von Jumanji erinnert und den rasanten Grundtonus sämtlicher CGI- Spielzeugfilme auch für sich beansprucht. Andauernd finden sich die beiden elternlosen Geschwister Marla und Charlie in anderen Welten wieder, wobei wenig Zeit bleibt, sich wirklich auf diese ganzen Szenerien einzustellen, in die sie wie durch ein Wunder während des nächtlichen Betretens einer Spielzeugmesse hineingesaugt werden. Vom Live-Act also ins animierte Kinderkino, das sich wie eine abendfüllende Folge von Serien wie Super 4 oder Mia and Me anfühlt. Playmobil: Der Film ist enorm kurzweilig, das aber ganz ohne Brummschädel im Nachhinein. Viel nachdenken braucht man dabei nicht, hauptsächlich nur Details entdecken und im Geiste bereits eine Liste machen, welche Figuren als nächstes angeschafft werden sollen. Der juvenilen Sammelwut kann man als freundlich mahnendes Elternteil aber mit Hinweis auf den Ist-Zustand des Sortiments spielend einfach Einhalt gebieten. Wenn man es geschickt anstellt, lässt sich der Film daher auch relativ spesenfrei genießen, bis auf den Preis der Kinokarte natürlich.

Was Playmobil: Der Film allerdings fehlt, das sind die Referenzen an die Pop- und Nerdkultur, wie es LEGO stets in petto hat. Das Leinwandabenteuer der Firma Geobra Brandstätter spart sich daher jeglichen Witz, der vielleicht nur für die erwachsene Begleitperson bestimmt ist – und ist folglich ein astreiner Kinderfilm, der auch nur dann elterliches Publikum begeistern kann, wenn dieses mit den Playmobilwelten des eigenen Nachwuchses vertraut ist, oder mitunter in völlig autark entwickelter Sammelfreude gerne seltene Sets über Second-Hand-Plattformen ersteht. Vielleicht auch, wenn die Nostalgie der eigenen Kindheit zuschlägt. Dann sind wir Eltern den spielfreudigen Grundschülern immer noch ein willkommener Partner, wenn es darum geht, in 10 cm Zimmerhöhe liebevoll detaillierte Welten im Stegreif entstehen zu lassen. Lino DiSalvo, seines Zeichens Head of Animation bei Filmen wie zum Beispiel Die Eiskönigin, hat mit seinem ersten Produkt-Spielfilm ebenfalls auf sehr viel Details gesetzt – zu entdecken gibt es für Kenner also einiges. Alle anderen freuen sich mit, wenn die Kids bei den Eskapaden von Wikinger, Ritter und Co völlig aus dem Häuschen sind.

Playmobil: Der Film