Land of Dreams

FÜHL‘ DICH WIE ZUHAUSE

6/10


landofdreams© 2021 Viennale – Vienna International Film Festival

LAND / JAHR: USA 2021

REGIE: SHIRIN NESHAT, SHOJA AZARI

CAST: SHEILA VAND, MATT DILLON, WILLIAM MOSELEY, ANNA GUNN, CHRISTOPHER MCDONALD, ROBERT BARTLET, ISABELLA ROSSELLINI U. A. 

LÄNGE: 1 STD 53 MIN


Erstmals ist es mir gelungen, einem Filmfestival beizuwohnen. Und zwar der diesjährigen Viennale, die Ende Oktober über die Leinwand ging. Höchste Zeit war das, denn Filme regulär oder im Rahmen einer speziellen Veranstaltung zu sehen, sind zweierlei Dinge, und letzteres eine bereichernde Erfahrung. Anders als mein lieber Kollege Filmkürbis, der zumeist mehr als ein Dutzend der gezeigten Filme wahrnehmen kann, bin ich schon froh, einen Nachmittag lang das Kino in einem anderen Kontext zu genießen. Noch dazu im Beisein zweier Gaststars wie der gebürtigen Iranerin Shirin Neshat und niemand Geringerem als Matt Dillon, die beide ihr jüngstes Werk Land of Dreams erklärten und auch für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung standen.

Dabei hätte die Fragestunde wohl bis in den Abend hineingehen müssen, um Land of Dreams wirklich verstehen zu wollen. Shirin Neshat, die für ihren für mich leider etwas zähen Women without Men 2009 den Silbernen Löwen gewann, lässt in ihrem Roadmovie auf der Suche nach den Träumen der amerikanischen Bevölkerung Ex-Vampirin Sheila Vand (A Girl Walks Home Alone at Night) bizarre Szenarien beobachten, bei denen der Verdacht aufkommt, es permanent mit einer vom Sandmännchen geleiteten Reise zu tun zu haben, in die natürlich sämtliche Eindrücke aus der realen Welt einwirken. Wie das eben so ist bei Träumen, die in ihrer Essenz nichts anderes als das Erlebte aus der Realität widerspiegeln und neu interpretieren. Und wenn wir schon beim Irrealen, aber nicht zwingend Surrealen sind, ist auch der Plot ganz klar einer, der sich dem Science-Fiction-Genre zuordnen lässt.

Denn hier, in diesem Amerika der nahen Zukunft, gibt es das sogenannte Census-Büro, dessen Aufgabe es ist, die Träume der Leute aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten aufzuzeichnen und zu dokumentieren – zu deren eigenen Sicherheit. Warum das so ist, wird man nie erfahren. Muss man auch nicht. Die Iranerin Simin, Census-Mitarbeiterin im Außendienst, macht ihre Arbeit gut, gibt sich allerdings auch einem höchst eigenwilligen Hobby hin, nämlich nach Feierabend in die Rollen all ihrer Interviewpartner zu schlüpfen. Davon weiß natürlich niemand was. Von ihrer Vorgesetzten (Breaking Bad-Star Anna Gunn) ob ihres Outputs gelobt, bekommt sie einen kniffligen Auftrag zugeteilt – und einen Bodyguard (eben Matt Dillon). Auf geht’s in die Wüste New Mexikos, wo angeblich eine iranische Kolonie versteckt sein soll.

Shirin Neshat und ihr Kameramann finden teils karge, teils üppige Bilder, die in ihrer Anordnung an die späteren Fotografien des deutsch-australischen Künstlers Helmut Newton oder an die Malereien Edward Hoppers erinnern. Insbesondere die Anfangsszene, in der Simin ein neureiches Ehepaar beim virtuellen Zeitvertreib stört, wirkt wie ein von Newton arrangiertes Setting. Das geht auch so weiter, und die bleiche Wüste, die einsame kleine Tankstelle oder die zerklüftete Architektur eines Künstlerateliers sind gleichsam futuristisch und die Metapher eines einsamen Amerikas, wo jeder mit seinen Träumen allein bleibt. Womöglich empfindet auch Shirin Neshat so. Womöglich sucht sie dieses Verlorene bei all jenen, die den Weg ihres autobiographischen Alter Egos Simin kreuzen, ebenfalls, um zumindest auf dieser Ebene einen gemeinsamen Nenner zu finden. Das gestaltet sich sehr subjektiv, sehr assoziativ und höchst persönlich. Schwer, ohne Neshats persönlichen Kontext eine Antwort auf diesen Film zu finden. Aber das ist ungefähr so, wie die Träume eines anderen erklären zu wollen.

Land of Dreams

The Rental – Tod im Strandhaus

WOCHENEND‘ UND TOTENSCHEIN

6/10


TheRental© 2021 Pandavision


LAND / JAHR: USA 2020

BUCH / REGIE: DAVE FRANCO

CAST: DAN STEVENS, ALISON BRIE, SHEILA VAND, JEREMY ALLEN WHITE, TOBY HUSS, ANTHONY MOLINARI

LÄNGE: 1 STD 28 MIN


Das sind Zeiten – so gut waren sie schon lange nicht. Die Arbeitswoche neigt sich dem Ende zu, genussvolle zwei Tage stehen vor der Tür. Man kann auch jetzt wieder problemlos zwei Haushalte unter einem Dach halten – überhaupt kein Problem mehr. In den eigenen vier Wänden muss man auch nicht abhängen, da bieten sich natürlich vermietfreudige Immobilien an, vorzugsweise am Meer. Strandhäuser, die alle Stückchen spielen, und dessen Potenzial man ja für zwei Tage sowieso nie ausschöpfen kann. Aber Luxus ist genau das, und warum sich diesen nicht mal gönnen. Das findet Charlie (Dan Stevens, großartig in Maria Schraders Ich bin dein Mensch), der CEO seiner eigenen, mühsam auf die Beine gestellten Firma, ebenfalls. Und mietet für sich, seine Frau und seinem Bruder samt Anhang eine schmucke Örtlichkeit an der amerikanischen Ostküste, fernab jeglichen Trubels. Das kostet natürlich – aber hey: geschäftlich läuft’s ja prima. Also warum nicht feiern. Diese Einstellung wird durch den Hausvermieter etwas getrübt – der lässt nämlich seltsame rassistische Bemerkungen vom Stapel, worauf ihm die, die es betrifft, ebenfalls blöd kommt. Aber gut – mal davon abgesehen kann das Wochenende mit Alkohol, einer Prise Ecstasy und einem Whirlpool beginnen, indem allerdings zu nachtschlafener Zeit Dinge passieren, für die es eigentlich keine Entschuldigung gibt. Dann ist auch noch der Hund weg und irgendwie beschleicht so manchen das Gefühl, als ob alle beobachtet werden.

In The Rental – Tod im Strandhaus braut sich was zusammen. Und das ist nicht das Wetter, denn das hält. Dave Franco entwirft in seinem Regiedebüt ein Beziehungsdrama mit sehr vielen scheelen Zwischentönen. Ein Konzept, welchem sich zum Beispiel Claude Chabrol immer wieder gern bedient hat. Dessen Filme schleichen förmlich um den als Prophezeiung im Raum stehenden, unheilvollen Höhepunkt herum, doch so richtig fassen lässt sich diese Tendenz trotzdem nicht. Dieses in der Luft hängende, vage Dilemma lässt auch Franco mit sehr viel Laune herumwabern, setzt mitunter falsche Fährten und geizt auch nicht mit dem Verdacht über ein vom Bösen beseeltes Gemäuer, das in maroden Details in eine recht düstere nahe Zukunft blicken lässt. Doch die vier sind zu sehr mit sich selbst beschäftigt – oder mit den Dingen, die sie aus einer gewissen Kränkung oder Impulsivität heraus anstellen.

Allerdings verlässt sich Franco leider nicht auf sein Gespür für die Eigendynamik menschlichen Fehlverhaltens. Gegen Ende gibt’s die mit dem Vorschlaghammer präsentierte, drastische Wendung – die wenig zimperliche Interaktion von außerhalb, die wohl besser nur als Anstupser für einen Dominoeffekt des Grauens genügt hätte. Doch nein – Franco dürfte von einem Horrorexperten wie John Carpenter Zeit seines Lebens recht beeindruckt gewesen sein, um zumindest als Hommage an das Genrekino den alles erweckenden Paukenschlag für sein sorgfältig eingestimmtes Ensemble zu proben. Ich gebe zu: selbst diese Methode hat was, und beharrlich bleibt sie ja, in ihrer tiefschwarzen, (im wahrsten Sinn des Wortes) hundsgemeinen Konsequenz. Wenn auch nicht so scharfsinnig und lustvoll sezierend wie bis zuletzt noch gedacht.

The Rental – Tod im Strandhaus

Prospect

ALLE IM GRÜNEN BEREICH

6,5/10

 

prospect2© 2019 capelight pictures

 

LAND: USA, KANADA 2019

BUCH UND REGIE: ZEEK EARL, CHRISTOPHER CALDWELL

CAST: SOPHIE THATCHER, PEDRO PASCAL, JAY DUPLASS, SHEILA VAND, ANDRE ROYO U. A.

 

Es ist eigentlich ganz einfach: Man gehe auf einen Flohmarkt, am besten aber auf einen, der so absonderliches technisches Zeug anzubieten hat wie Schläuche, Gerätschaften aller Art, alte Staubsauger und Waschmaschinen zum Beispiel. Oder ausrangierte Zweiradhelme, die den HSSE-Standards nicht mehr genügen. Als Location bräuchten wir einen Urwald, am besten einen in höheren Lagen, der mit Flechten und Moosbewuchs nicht spart. Vielleicht lässt sich ja für Drehzwecke wenig frequentiertes Gebiet betreten, wie zum Beispiel den Białowieża-Nationalpark in Polen oder das Refugium rund um den österreichischen Dürrnstein. So unberührt wie möglich, nicht dass Jogger und Biker durchs Bild flitzen. Natürlich, wir räumen nachher wieder alles auf. All das Graffel, das wir eingekauft haben, landet nachher vielleicht wieder am Flohmarkt – oder aber, wenn der Sponsor nicht absrpingt, könnte man die Requisiten auch für ein Sequel nutzen. Ist nun alles da, was wir brauchen, fehlt nur noch ein toughes Drehbuch, und vielleicht ein Hauptdarsteller, der sich als Zugpferd für die Produktion zumindest als Nebendarsteller in der wohl besten Serie aller Zeiten einen Namen gemacht hat. In diesem Fall war das Pedro Pascal. Game of Thrones-Fans – und das sind fast alle – wissen: Pedro Pascal war die Sandschlange Oberyn Martell aus dem sonnigen Süden, die dem reitenden Berg zum Opfer fiel, und das schon in Staffel 4. Der gebürtige Chilene aber hat die Rechnung mit dem Wirten damit gemacht – er wird zukünftig als kesser Mandalorian das Star Wars-Universum unsicher machen. Es sei ihm vergönnt, der Mann ist sympathisch, und es macht ihn noch sympathischer, wenn kleine, feine Filme wie Prospect ihn zu ihrem Cast zählen dürfen.

Ehrlich mal, George Lucas hat seinen Star Wars-Erstling zumindest teilweise auch nicht anders ausgestattet. Man nehme nur mal die längst legendäre Cantina-Szene aus Episode IV. Da zeigen sich ebenfalls zusammengewürfelte Outfits aus allen Ecken der Second-Hand-Galaxie und Rausverkäufen diverser Requisitenkammern. Was die Creature Designer damals gemacht haben, war verblüffend, und gleichzeitig von so schrulliger Vielfalt, das aus diesem Gebrauchtwaren-Retro-Look ein ganz eigenes Universum entstanden ist, das zuletzt in Solo so richtig kostümtechnisch herumfabulieren konnte. Prospect ist so, als gäbe es wie für den amerikanischen Western die stockfleckigere Italo-Version auch für das Star Wars-Universum. In welchem aber genau dieser Weltraum-Survivalthriller spielt, bleibt ungeklärt. Auch, woher Astronaut Damon und dessen Tochter eigentlich kommen, was sie eigentlich wollen und wohin das führt. Vieles bleibt anfangs im Unklaren, auch die Bedeutung dieses grünen Mondes (nein, nicht Endor!), der von einer Raumstation umkreist wird, an die wiederum Damons Raumkapsel angedockt hat. Später erfahren wir: der grüne Mond zieht allerlei Glücksritter an, die in den Nestern spinnenartiger Kreaturen wühlen, die wiederum in ihren hochgiftigen Kokons unter Anwendung der richtigen, neutralisierenden Chemie gigantische Edelsteine ausspucken, die am Schwarzmarkt unglaubliches Geld bringen. Der Mond selbst: eine menschenfeindliche Gegend, die Biomasse ist enorm, die herumflirrenden Sporen der Pflanzen toxisch bis dorthinaus, und so erscheint auch die ganze Aura des Mondes in einem seltsam gelbstichigen Licht, wie die Optik ausgebleichter alter Fotografien. Erinnerungen an das russische Science-Fiction-Kino des Andrej Tarkovskij werden wach, aber auch an den durch außerirdischen Einfluss veränderten Wald aus Jeff Vandermeers Southern Reach-Trilogie, dessen erster Teil – Auslöschung – bereits grandios verfilmt wurde.

Prospect reiht sich problemlos unter jene Art Science-Fiction, die etwas ganz anderes will als nur mit der gefühlt 100sten Alien-Reißbrett-Variation, gepaart mit psychopathischem Wahnsinn, die reißerische Billigschiene zu bemühen. Natürlich ist Prospect ein Low-Budget-Film, aber einer mit Potenzial, und einer, der seine eigenwillige Story rund um ein Mädchen und einen Schatzpiraten mit allerlei kunstvoll gepatchworkter Details garniert, die seltsam durchdacht wirken, alles andere als improvisiert, als wären sie Teil eines größeren Überbaus, von dessen Existenz keiner weiß. Sterile Hochglanz-Raumzeit war gestern, das Gestern ist also die neue Vision eines versemmelten Heute, fit für das freie Spiel der Kräfte. Bis der letzte zweckentfremdete Sanitärschlauch platzt und poröse Dichtungen mal wieder den Atem rauben.

Prospect

A Girl Walks Home Alone at Night

BLUTDURST UNTERM TSCHADOR

5/10

 

girlwalkhome© 2014 capelight pictures

 

LAND: IRAN 2014

REGIE: ANA LILY AMIRPOUR

CAST: SHEILA VAND, ARASH MARANDI, MARSHALL MANESH, DOMINIC RAINS U. A.

 

Vampirismus unterm Tschador, das ist natürlich etwas, worauf jemand erstmal kommen muss. Die Mythologie der Blutsauger ist im Grunde ein ureuropäisches Schauerthema, dass maximal seinen Weg nach Nordamerika gefunden hat – natürlich mitsamt den Einwanderern, die Dracula und all seine Konsorten mit im Schlepptau hatten – ganz so wie seinerzeit Nosferatu aka Max Schreck im Holzpyjama den Weg übers Meer antreten durfte, zum Leidwesen der Lebenden. Diesmal aber schielt die frei fabulierbare Welt der Untoten, die ihren Ursprung einem Mix aus den biographischen Abscheulichkeiten von Vlad dem Pfähler und Gräfin Bathory zu verdanken hat, nach Osten, bis weit über das Heilige Land hinaus in den Iran.

Die in den USA aufgewachsene Regisseurin Ana Lily Aminpour hat nach etlichen Kurzfilmen 2014 ihr erstes Langfilmdebüt vorgelegt – nicht wirklich eine Verbeugung vor dem Land ihrer Ahnen, viel mehr der richtige Ort, um einer Traumfantasie Bodenhaftung zu verleihen, die so sehr künstlerische Vorbilder wild gestikulierend durchzitiert und trotz allem als geschmackskreativer Genremix einen völlig neuen Stil skizziert – ganz so wie Quentin Tarantino, der aus Elementen des Eastern und des Spaghettiwesterns leidenschaftliche Potpourris großer, bizarrer Dramen auf die Leinwand gewuchtet hat. Aminpour versucht im Grunde Ähnliches – in ihrem Vampirdrama finden sich Anleihen des Italowesterns, des Halbstarkenkinos der 50er Jahre und Murnaus expressionistischen Albträumen, im Grunde des deutschen Kinos aus den 20ern. Verwoben hat sie diese Stilelemente durchaus geschickt, wobei ihre Hauptdarstellerin Ina Vand als namenlose Blutsaugerin einer Ikone des verführerischen Grauens gleich urplötzlich in scheinbar wetterlosen, nächtlichen Landschaften gleich aus dem Boden zu wachsen scheint und das eigentliche, wenn auch einzige Highlight des experimentierfreudigen Kunstfilms darstellt. Denn am Drehbuch selbst, da hätte Aminpour noch ordentlich feilen können.

Bildsprachlich gelingt der Künstlerin in A Girl Walks Home Alone at Night virtuoses Kino in seltsam verfremdeten Schwarzweiß, als wäre die fiktive Stadt Bad City hauptsächlich im Studio entstanden – was fast wieder an Ed Wood´s Vampirgrotesken erinnert, die alle eine gewisse Künstlichkeit an den Tag legen, was bei Aminpour´s Film aber nicht so unbeholfen wirkt wie beim ungekrönten König des Trash. Das Unbeholfene ist der Plot – ziemlich verworren und statisch, wobei ihre erfundenen Figuren, allesamt mal prinzipiell interessant, seltsamen Hemmungen unterworfen sind, die aus der unentfesselten Geschichte herrühren. Es gibt in A Girl Walks Home Alone at Night  nicht wirklich ein Ende, auch nur einen vagen Anfang, es ist wie die Momentaufnahme einer metaphysischen Begebenheit, die für nichts Erklärungen hat und auch nicht ins Detail geht. Die von Drogensucht, Drogenhandel und Blutdurst erzählt. Von gehorsamen Kindern und der undefinierten Sehnsucht einer gezeichneten Untoten, die unfreiwillig übermenschliche Fähigkeiten besitzt und im Grunde nur Mensch sein will. Wobei der Tschador als Sinnbild für eine Geißel steht, die eng mit dem Stigma einer Verfluchten symbolisch verbunden ist. Niemand sonst in Aminpour´s Film trägt diese formschön stilsichere Verhüllung, also kann A Girl Walk Home Alone at Night als Statement für die Rechte der Frau im Iran – und überhaupt der arabischen Welt – zu sehen sein. Das wiederum hängt ganz davon ab, ob einem diese gefällige Auslegung gerade in den Kram passt.

Wie auch immer – alles Weitere verharrt im diffusen Zwielicht sternenloser persischer Nächte und fahl beleuchteter, einsamer Straßenzüge zwischen Industrie und Armenviertel, dazwischen lakonischer Zynismus, der dann doch im Nichts verläuft und das Wohin der flüchtenden Vampirin unbeantwortet lässt. Vielleicht, weil aus sich selbst heraus gar keine Flucht möglich ist.

A Girl Walks Home Alone at Night