I Care a Lot

DAS GELD ÄLTERER LEUTE

8/10


icarealot© 2021 Photo Cr. Seacia Pavao / Netflix


LAND / JAHR: USA 2021

BUCH / REGIE: J BLAKESON

CAST: ROSAMUNDE PIKE, EIZA GONZÁLES, PETER DINKLAGE, DIANNE WIEST, CHRIS MESSINA, ISIAH WHITLOCK JR. U. A.

LÄNGE: 1 STD 59 MIN


In Österreich ist der Pflegeregress – das Finanzieren von Pflege aus privatem Vermögen – seit Anfang 2018 abgeschafft. Na, Gott sei Dank für die Angehörigen und Nachkommen. Und Gott sei Dank natürlich für die Betroffenen. Etwas zu besitzen macht schon auch etwas mit dem Selbstbewusstsein. Vom Ende des Pflegeregress hat die toughe Marla Grayson allerdings noch nichts vernommen. Keine Ahnung wie das in anderen Ländern gehandhabt wird. Bei Marla Grayson jedenfalls bläht sich die Brieftasche dank sozialer Scheinliebe bis zum Äußersten. Denn sobald gerichtlich verfügt wird, dass hilfsbedürftige Senioren unter Graysons Kuratel gestellt werden müssen, sie noch dazu Heim und Hof verlieren und nicht mehr als zu melkendes Gemüse sind, wird der ganze Besitz veräußert. Nachlass für andere zu Lebzeiten sozusagen. Ein Vorgehen, fern jeder Ethik. Aber wer braucht schon Ethik in Zeiten von Konzerndenken und dem lukrativen Gewinn aus dem Schaden anderer? Du musst ein Schwein sein in dieser Welt, das sangen schon die Prinzen. Und recht haben sie damit. Allerdings übersehen sie, dass ein Leben auf Kosten anderer irgendwann auf holprigen Pfaden endet. Denn mit der Enteignung und Einweisung der betagten, aber geistig noch völlig fitten Jennifer Peterson (Dianne Wiest) tritt sich Marla Grayson einen Haufen Schwierigkeiten ein, mitunter den finsteren Burschen Peter Dinklage, der, was keiner weiß, Jennifer Petersens Sohnemann ist und sich ernsthaft fragt, warum Mutti sich nicht meldet.

Regisseur und Autor J. Blakeson (u. a. Die Entführung der Alice Creed, Die 5. Welle) hat mit seiner schwarzen Thrillersatire I Care a Lot verdammt vieles richtig gemacht und Netflix zu einem sehenswerten Stück Zeit- und Gesellschaftskritik verholfen, das sich überdies streckenweise zu einem sauspannenden Schachspiel zwischen Rosamunde Pike und dem alten Tyrion Lennister mit Rauschebart und Hipster-Scheitel aufbäumt, den man auch spätnachts ansehen kann, ohne dabei müde zu werden. I Care a Lot ist ein Film, der fesselt, und nicht nur zynisch sein will, weil medialer Zynismus den intellektuellen Kritiker hofiert. In diesem Zynismus liegt eine komödiantisch verzerrte Wahrheit, was die Gier einiger weniger betrifft, die sich zur fröhlichen Oligarchie zusammenschließen, um das Fußvolk, das gar nicht weiß, wie ihm geschieht, auszunehmen. Man möchte diese eiskalte, berechnende und scharfsinnige Figur der Marla Grayson, die das Kaliber einer mörderischen Sharon Stone in ihren besten Zeiten erreicht, ohne dabei mit plumpen Kapitalverbrechen anzugeben, am liebsten hassen. Doch das kann man nicht, weil Rosamunde Pike einfach zu begnadet agiert, um sich von ihr abzuwenden. Pike, längst eine meiner großen Favoriten im Filmbiz, ist eine strahlende, makellose Erscheinung und gleichsam so perfide wie eine Renaissance-Regentin, die ihre Widersacher beseitigt, nämlich so, dass es keiner merkt. Pike gibt sich die Frauenpower auf der Schattenseite, da geht selbst einem ebenso versierten Peter Dinklage irgendwann die Eloquenz aus. Und man selbst bleibt sprachlos bei so viel Kälte und Gleichgültigkeit dem Humanismus gegenüber, und man könnte sich auch denken, manch ein Mensch ist ein tigerartiger Einzelgänger, der soziales Miteinander als schier überbewertet empfindet.

J Blakeson folgt seinem erdachten Konzept des amoralischen Duells mit einigen Kompromissen, um zum notwendigen Ziel zu gelangen. Das merkt man leider, da sind in Sachen Plausibilität manchmal schwächelnde Wendungen drin, die aber das Gesamtbild nur geringfügig durcheinanderbringen. Doch vielleicht ist dieses Schwächeln auch Teil des Plans, um den Konkurrenten zu umschleichen, ohne ihn ernsthaft um die Ecke bringen zu wollen? Löwen und Lämmer werden hier des Öfteren als Gleichnis bemüht – zu welcher Fraktion Rosamunde Pike gehört, wird wenig überraschend schnell klar. Wenig klar bleibt, wohin sich dieses toughe Lust- und Frustspiel wohl hinentwickeln wird, was den Film angenehm unberechenbar macht. Und der so sagenhaft gut unterhält wie den Erbschleicher das notarielle Verlesen eines üppigen Testaments. Zu Lebzeiten, versteht sich.

I Care a Lot

The Peanut Butter Falcon

ANDERS ALS WIR DENKEN

7/10

 

PBF_0681.TIF© 2019 Tobis Film

 

LAND: USA 2019

REGIE: TYLER NILSON, MICHAEL SCHWARTZ

CAST: SHIA LABEOUF, ZACK GOTTSAGEN, DAKOTA JOHNSON, BRUCE DERN, JOHN HAWKES, THOMAS HADEN CHURCH U. A. 

 

Einer der warmherzigsten Filme des Jahres 2019 soll er gewesen sein, das Roadmovie rund um einen Heimausreißer mit Down-Syndrom und einem schuldzerfressenen Taugenichts aus den Südstaaten: The Peanut Butter Falcon. Relativ leicht ließe sich der Film aber auch anders betiteln. Wie wäre es mit: Der 22jährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand, frei nach Jonas Jonasson? Wer das Buch des Schweden kennt, weiß, welche Abenteuer der alte Mann da allesamt besteht. Womöglich sind die Abenteuer des jungen Zack weniger irrwitzig, dafür aber umso einschneidender für ein Leben, das noch gelebt und gestaltet werden will. Denn der rundliche, nur mit einer Unterhose bekleidete Zack, der will trotz seines geistigen Handicaps etwas aus sich machen. Er hat Pläne. Und ein Idol, dem er nacheifern will: Der junge Mann will zum Wrestling. Da gibt es einen, der nennt sich Saltwater Redneck, und der hat eine Wrestlingschule irgendwo in den Sümpfen Louisianas, und dort will er hin. In einem Land der unbegrenzten Möglichkeiten vielleicht tatsächlich umsetzbar. Zufällige Variable, die ihm vielleicht einen Strich durch seine Rechnung machen könnten, die rechnet er natürlich nicht mit ein. Einer dieser Variablen ist – kaum zu erkennen – Shia LaBeouf mit unkontrolliertem Bartwuchs und versiffter Kleidung, auf der Flucht vor der krabbenfischenden Konkurrenz. Und die hat ihr gutes Recht, dem lebensuntauglichen Strauchelnden die Leviten zu lesen. Wie zu erwarten: die beiden Außenseiter treffen aufeinander – und raufen sich zusammen. Denn zweimal lebensuntauglich könnte einmal Lebensmut ergeben – oder nicht? Kein Problem, wäre da nicht Betreuerin Eleanor (reizend und liebevoll: Dakota Johnson), die so gar nicht mit den Plänen ihres Schützlings Zack klarkommt. Zumindest vorerst nicht.

Eine HuckFinniade, die sich Tyler Nilson und Michael Schwartz da ausgedacht haben. Ein zutiefst menschelndes Abenteuer mit einer erstaunlichen Entdeckung: nämlich Newcomer Zack Gottsagen, der die auf seinen Leib geschriebene Rolle mit Bravour meistert, Wortwitze kontert und selber mit genug Ironie die augenzwinkernden, teils lebensphilosophischen Dialoge bereichert. Dass Menschen mit Down-Syndrom auffallend gut schauspielern können, das hat letztens schon Luisa Wöllisch bewiesen, die in der deutschen Handicap-Komödie Die Goldfische für quirlige Diva-Momente gesorgt hat. Nicht zu vergessen natürlich Jaco van Dormaels belgisch-französisches Roadmovie Am achten Tag, in welchem der Schauspieler Pasqual Duquenne (Goldene Palme 1996!) an der Seite von Daniel Auteuil über sich hinauswuchs. Plotmäßig haben beide Filme – The Peanut Butter Falcon und Am achten Tag, deutliche Parallelen. In beiden Filmen ist das Pflegeheim anfangs ein Gefängnis, und hindert sie daran, sich trotz ihres Defizits selbst zu verwirklichen. Der Ausbruch gelingt, und folglich bleiben beide nicht lange allein. Ob Auteuil oder LaBeouf – die Komponente des beschützenden Erwachsenen, der von der Weltsicht des Anderen allerdings profitiert, bringt die herzerwärmende Story erst ins Rollen.

Und ja, das ist sie: herzerwärmend. Und positiv. Und wahnsinnig zuversichtlich. Was man anfangs nicht vermutet. Das Damoklesschwert der einschränkenden Realität hängt permanent über dem Willen nach Freiheit. Anderswo wäre diese Floßfahrt wohl ernüchtenderweise gekentert, zum Beispiel bei Clint Eastwood (A Perfect World), doch Tyler und Schwartz wagen ein brüderliches Märchen, das sich so gut anfühlt wie ein Kurzurlaub mit dem besten Freund oder der besten Freundin, wo man an nichts mehr anderes denkt außer an den Moment, der gerade passiert. Wo es keine Vergangenheit und keine Zukunft gibt. Wo die Zukunft mit links machbar erscheint. Eingewoben in dieses tragikomische Szenario auf schwappendem Untergrund ist die Kulisse der feuchtheissen Swamps der Südstaaten. Die Schwüle, all die Gerüche und Klänge, all dieses Nowhere-Land, dieser Touch unbegrenzter Möglichkeiten, die lassen sich spüren, und die tun gut. Das letzten Endes The Peanut Butter Falcon einen Drall Richtung surrealer Traumphantasie bekommt, war unvermeidlich – das schließt aber auch den Kreis der sich hoffnungslos im Kreis drehenden Outlaws und Weltumdenker, die sich in unterschiedlicher Richtung irgendwann treffen müssen, um gemeinsam auszubrechen.

The Peanut Butter Falcon

Die Goldfische

KAFFEEFAHRT MIT HANDICAP

7/10

 

goldfische© 2019 Sony Pictures

 

LAND: DEUTSCHLAND 2019

REGIE: ALIREZA GOLAFSHAN

CAST: TOM SCHILLING, JELLA HAASE, BIRGIT MINICHMAYR, LUISA WÖLLISCH, KIDA KHODR RAMADAN, MICHAEL WOLTER U. A.

 

Wenn du in Eile bist, mach‘ einen Umweg! Diese japanische Weisheit hat sich Tom Schilling leider nicht ganz so zu Herzen genommen. Der von ihm dargestellte Yuppie namens Oliver steckt im Stau, muss dringend wohin und will überholen. Natürlich geht das schief, das Vehikel verzeichnet einen Totalschaden und der Banker findet sich querschnittgelähmt in der Reha wieder. Ein Workaholic wie er gibt aber nicht auf und versucht verbissen, beruflich wieder anzuknüpfen. Blöd nur, wenn das W-Lan im Krankenhaus nur dort funktioniert, wo eine Handvoll Menschen mit besonderen Bedürfnissen so was wie eine Art Wohngemeinschaft bilden. Und nicht nur das: Auch die Finanzpolizei ist hinter ihm her, und die Schweiz ist für all das erzockte Geld längst kein Elysium mehr. Also nichts wie hin ins Nachbarland, um die Schäfchen ins Trockene zu bringen – von mir aus auch mit all den bedürftigen Gestalten im Schlepptau, ganz Marke Rain Man, wovon einer tatsächlich so genannt wird.

Dieses Konzept, das eine Reihe verhaltensauffälliger Individuen auf ein Abenteuer quer durch die Lande schickt – das ist keine große Unbekannte mehr. Selbst Jack Nicholson hat schon in Einer flog übers Kuckucksnest als verkappter Normalo eine Spritztour organisiert, und in Nikolaus Leytners Drei Herren waren Ottfried Fischer, Karl Markovics und Karl Merkatz nach dem Herztod ihres Chauffeurs auf sich alleine gestellt. Wer also Drei Herren damals mochte – und ich zähle mich dazu – der wird auch Die Goldfische mögen. Der Iraner Alireza Golafshan hat hat für seinen auch selbst verfassten Film eine ganze Reihe überzeugender Darsteller und -innen verpflichten können. Tom Schilling ist sowieso stets ein Garant dafür, wenn es darum geht, leicht melancholische Alltagsegozentrik mit der schwerelosen Unabhängigkeit eines ungebundenen Prinzen zu verbinden und schafft es, nicht nur Jella Haase zu beeindrucken. Ja, die kecke Blondine spielt hier auch mit, und ist eben auch in Deutschlands momentanem Blockbuster Das perfekte Geheimnis an der Seite von Frederick Lau, Elias M’Barek und Karoline Herfurth zu sehen. Wer sonst bei den Goldfischen noch dabei ist: Burgschauspielerin Birgit Minichmayr als blinde Alkoholikerin. Sie und noch einige andere Exzentriker, die aber allesamt extrem gut miteinander harmonieren und sich die Bälle zuspielen wie in einer Screwball-Comedy, koffern also per Bus in diesem Roadmovie durch die sommerliche Schweiz, genauer gesagt nach Zürich.

Wie es nun mal bei Roadmovies mit wenig berechenbaren Fahrgästen eben so kommt, gibt es allerhand Turbulenzen. Klar, das war zu erwarten – wie aber Regisseur Golafshan da seine Charaktere durcheinander wirbelt, voneinander abhängig macht oder aufeinander verlassen lässt, ist schon eine achtbare Leistung, die normalerweise von einem Ensemble erwartet wird, das jahrelang eine Sitcom trägt. Ein eingespieltes Team also – für einen Film unerwartet akkurat aufeinander ein- und abgestimmt. Selbst – oder gerade der normalerweise für kriminelle Gang-Rollen abkommandierte Kida Khodr Ramadan ist als Chauffeur, der seine Chance auf den großen Reichtum wittert, in all seiner schlampigen, aber niemals unguten (Ab)gerissenheit ein gegen den Strich gebürstetes Highlight des Films. Und es wird angenehmerweise, im Gegensatz zu den halblustigen deutschen Buddykomödien im Schweighöfer-Stil, viel weniger eine Ich-Partie als ein Plädoyer für ein Füreinander trotz Handicaps, so unterschiedlich diese auch sein mögen. Die Goldfische machen Laune, sind selbstironisch und niemals trübselig. Und vor allem genießen sie eines: die Freiheit, vorbehaltlos zu empfinden. Das wird Tom Schilling aka Oliver auch noch lernen.

Die Goldfische

Der letzte Tanz

HAROLD & MAUDE IN DER ANSTALT

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letztertanz

Nach Gusti Wolf und Susi Nicoletti wohl die letzte des Grande Dame-Cercles österreichischer Bühnenpräsenz: Erni Mangold. Die eben erst 90 Jahre jung gewordene Charaktermimin ist das beste Beispiel dafür, das eine hohe Anzahl an gelebten Jahren nicht gleichbedeutend ist mit tatenlosem Warten auf das unvermeidliche Lebensende. Ganz im Gegenteil, der Lebensabend birgt Überraschungen, zumindest mal für Kainz-Medaillenträgerin Erni Mangold. Sie darf sich glücklich schätzen, neben Publikumslieblingen wie Josef Hader oder Tobias Moretti die Film-, Fernseh- und Theaterlandschaft Österreichs immer noch mitzubestimmen.

Eine ihrer aussagekräftigsten und mittlerweile berühmtesten Rollen ist jene der Insassin einer geriatrischen Pflegeanstalt. In Der letzte Tanz spielt sie mit unverhohlener Leichtigkeit und Engagement eine vermeintlich demente Patientin hohen Alters, die, verlassen von ihrer Familie, im jungen Zivildiener Karl so etwas Ähnliches wie eine Seelenverwandtschaft entdeckt. Darüber hinaus aber auch jemanden, der ihr das Gefühl einer lange nicht empfundenen, menschlichen Nähe vermittelt. Soweit, so berührend. Doch der iranisch-stämmige Regisseur Houchang Allahyari, der womöglich geplant hat, so etwas Ähnliches wie Harold und Maude im Pflegeheim zu inszenieren, hält sich leider viel zu lange mit erzählerischem Beiwerk auf und vergisst dabei, sich ausreichend dem Kern der Geschichte zu widmen. Anstatt die tabuisierte Beziehung zwischen Alt und Jung zu vertiefen und sich einfach mehr Zeit zu nehmen, die Gefühlswelten der beiden Protagonisten für den Zuseher nachvollziehbar werden zu lassen, opfert Allahyari mindestens ein Drittel der gesamten Laufzeit dem Prozedere von Verhaftung und Inhaftierung des sträflichen Zivildieners, noch dazu in blassem Schwarzweiß. Um zu zeigen, dass dieser eine Straftat begangen hat, wäre eine knappe Einleitung ausreichend gewesen. Dafür hätte man nach der Episode in der Pflegeanstalt durchaus noch einen Prolog über die gerichtlichen Konsequenzen dranhängen können. So bleibt aber für den eigentlichen Film kein Platz mehr. Auch bleibt dadurch der Charakter des Zivildieners Karl ungreifbar und diffus, ja fast schon auf seine eigene Art unsympathisch. Erni Mangold allerdings spielt mit Bravour, kann aber an der Sperrigkeit der eigenwilligen Liebesgeschichte nichts ändern. Dazu lässt sich der Iraner Allahyari letzten Endes dann sogar noch dazu verleiten, den Skandal einer unrechtmäßigen Beziehung zu exhibitionieren.

Unterm Strich erreicht Der letzte Tanz nicht mal ansatzweise die Intensität von Filmen wie Harold und Maude – dazu scheint Daniel Sträßer als der Jungspund an der Seite von Erni Mangold sichtlich zu überfordert. In seiner Rolle und als Schauspieler. Doch das fehlende inszenatorische Timing des Filmes stellt die schauspielerischen Defizite aber sogar noch in den Schatten. Liebe zwischen den Generationen – aus dem Ansatz einer berührenden Beziehungschronik abseits der Norm wird aus dem Film sowohl ein halbherziges Justizdrama als auch ein halbherziges Anstaltsdrama, was so womöglich nie beabsichtigt war.

Der letzte Tanz