Persischstunden

DAS WUNDER DER SPRACHE

7/10


Persischstunden© 2020 Alamode Film

LAND: DEUTSCHLAND, RUSSLAND 2019

REGIE: VADIM PERELMAN

CAST: NAHUEL PÉREZ BISCAYART, LARS EIDINGER, JONAS NAY, LEONIE BENESCH, NICO EHRENTEIT U. A.

LÄNGE: 2 STD 7 MIN


Kann man nicht erfinden – oder doch? Wenn es ums nackte Überleben geht, lässt sich fast alles bewerkstelligen. Es lassen sich ganze Schwachturniere im Kopf gewinnen, wie wir seit Stefan Zweigs Novelle wissen. Es lässt sich auf Ressourcen zurückgreifen, die sich im alltäglichen Normalzustand gar nicht vermuten lassen. Zum Beispiel auch so zu tun, als beherrsche man eine Fremdsprache. Diese Täuschung findet Verwendung, und zwar in einem Nazi-Lager in Frankreich des Jahres 1942, in welchem Sturmbandführer Koch – Nomen es Omen – davon schwärmt, nach dem Krieg nach Teheran auszuwandern, um dort ein Restaurant zu eröffnen. Da kommt ihm ein eingefangener Perser ganz gelegen, denn der könnte ihm Farsi lehren. Durch Zufall gerät der französische Jude Gilles in Besitz eines persischen Märchenbuchs – und gibt sich, nichts ahnend, wie sehr er damit die eigene Haut rettet, als Perser aus. Eine Tarnung, die sehr leicht auffliegen könnte. Nur Perser, die sind außerhalb des Iran und ihrer Kolonialmacht Großbritannien rar gesät. Somit hat niemand eine Ahnung von Farsi, selbst Gilles nicht. Der sich aber bald um Kopf und Kragen redet, wenn es darum geht, seine ganz eigene Sprache des Überlebens zu erfinden.

2003 ließ Vadim Perelman Jennifer Connelly und Ben Kingsley in der Tragödie Haus aus Sand und Nebel aneinander krachen. Diesmal stellt er ein ganz anderes, ungleich kurioseres Zweiergespann in den Mittelpunkt seiner Weltkriegs-Erzählung. Charaktermime Lars Eidinger (gewohnt nuanciert und voll bei der Sache) als impulsiver NS-Offizier auf der einen Seite, der Argentinier Nahuel Pérez Biscayart als Jude inkognito auf der anderen. Ein Zwei-Personenstück, wenn man so will, mit einigen nebensächlichen Ausreißern, die für diese Geschichte gar nicht notwendig gewesen wären, wie zum Beispiel jene Episode der beiden Lageraufseherinnen Melanie und Elsa. Um das tragische Ausmaß der Situation natürlich greifbar zu machen, verzichtet Perelman auch nicht ganz darauf, das Verbrechen an den Juden zu dokumentieren – allerdings hält er sich, so wie damals schon Stefan Ruzowitzky in Die Fälscher, mit reißerischem Grauen mehr oder weniger zurück, und lenkt damit auch nicht von dem eigentlichen Impact der unglaublichen Begebenheiten ab, die sich in Wortgestalt einer völlig neu erfundenen Sprache Bahn brechen. Natürlich, Eidingers Figur zweifelt, will sich nicht verführen lassen, hängt seinen Träumen nach, ist mit Sicherheit kein durch und durch verdorbener Charakter, kein überzeichneter Hans Landa, sondern ein Opportunist auf Zeit, der ganz andere Pläne hat als das Deutsche Reich für ihn vorsieht. Gilles setzt alles auf eine Karte, ist anfangs ein verschreckter, panisch um sein Leben ringender Gefangener, der zusehends merkt, wie sehr er die Willkür seines Peinigers eigentlich parieren kann, und welche Macht er eigentlich über ihn hat.

Angeblich beruht diese Episode auf wahren Begebenheiten, jedoch: sicher ist das nicht. Zugrunde liegt eine Erzählung von Michael Kohlhaase, die natürlich genügend Potenzial vergibt für ein Drama, das sich über ein ausreichend dokumentiertes, reines Zeitbild hinwegsetzt und stattdessen ein zeitloses Gleichnis zitiert, dass über Opferrollen und die Kunst des Überlebens so Einiges zu sagen hat. Perelman macht daraus ein prosaisches Melodram um aus dem Stegreif erfundene Wörter, die ihre Wurzeln in den Namen der Ermordeten und Vertriebenen haben. Das ist zu komplex, zu konsistent und zu sinnbildlich, um tatsächlich so passiert sein zu können. Und auch wenn es nur erdacht ist – das Potenzial, mit Sprache ein Wunder zu vollbringen, und sei es auch nur für einen selbst und um das Böse hinters Licht zu führen, liegt dem Menschen zugrunde.

Persischstunden

Djam

RHYTHMUS DER STANDHAFTEN

6,5/10

 

djam© 2018 MFA

 

LAND: FRANKREICH, GRIECHENLAND, TÜRKEI 2018

REGIE: TONY GATLIF

CAST: DAPHNÉ PATAKIA, MARYNE CAYON, SIMON ABKARIAN U. A. 

 

Nichts hat er auf die Reihe bekommen, das Meiste improvisiert, und das hat dann schlussendlich doch geklappt: die Rede ist vom wohl berühmt-bercühtigsten Griechen in der Filmgeschichte, sehen wir mal von den Göttern und Halbgöttern des Olymps ab: Alexis Sorbas, grenzgenial verkörpert von Anthony Quinn. Und sein Tanz trotz all des Schlamassels am Ende des Films hat sogar einen völlig neuen Stil begründet: den Sirtaki. Vom Sirtaki ist die kokette Djam gar nicht so weit entfernt – ihr Steckenpferd ist der Rembetiko, eine den osmanischen Klängen verwandte Musikrichtung, die auch als der Blues Griechenlands bezeichnet wird. Tragische Inhalte, die von Liebe, Heirat und sonstigen Herzschmerz erzählen, melancholisch bis zum letzten Ouzo-Tropfen, allerdings aber auch von orientalisch-beschwingten Rhythmen durchzogen. Rembetiko – das ist Musik, da bleibt man laut STS wirklich irgendwann mal dort und steckt die Füße in den weißen Sand, grad weil es akustisch eben auch so anders ist als daheim.

Diese Djam also lebt auf Lesbos, direkt an der Grenze zur Türkei. Wir wissen natürlich, welchen schicksalhaften Stellenwert Lesbos in Sachen Flüchtlingskrise hat und ganz klar bleibt dieser tragische Faktor neben einigen anderen nicht unerwähnt. Die unangepasste Waise, die bei ihrem Onkel lebt, wird also von selbigem nach Istanbul geschickt, um Ersatzteile für das Ausflugsboot zu holen, das wieder flottgemacht werden soll, für den Fall, dass sich irgendwann doch wieder Touristen hierher verirren. Klar, dass Djam keinen straffen Zeitplan folgt, ganz im Gegenteil. Sie gabelt noch dazu eine völlig mittellose Französin auf, die auf dem Weg in ein syrisches Flüchtlingslager sitzengelassen wurde. Die beiden tun sich zusammen, vergessen Zeit und Ort und mit Musik geht fortwährend sowieso alles besser, und wo prinzipiell mal jeder die Flinte ins Korn wirft, wenn überall gestreikt oder sonst was wird, holt Djam ihre Instrumente hervor und trällert zwischen Grenzzaun und levantinischer Geschichte den Mut zum Weitermachen her.

Viel mehr ist in Tony Gatlifs Roadmovie gar nicht los. Muss es auch nicht, denn der gebürtige Algerier mit einem ausgeprägten Faible für richtig gute Volksmusik sucht den richtigen Klang für Momente, an denen Worte nicht mehr reichen, lässt Schauspielerin Daphné Patakia die Hüften schwingen und andere am Bouzouki schrummen. Gemeinsam setzen all diese Menschen, denen sowohl die Finanzkrise der Griechen oder das humanitäre Drama der Flüchtenden übel mitspielt, ganz auf Tradition, besinnen sich auf ihre Wurzeln, wollen durchhalten, solange die „Musi“ spielt. Gatlif, der 2005 für Exils den Regiepreis in Cannes gewonnen hat, ist mir mit seinem 2000 erschienenen, so feurigen wie temperamentvollen Film Vengo bis heute gut in Erinnerung geblieben. Djam entwickelt nicht ganz so ein Feuer und erweckt auch keine Sehnsucht nach dem Süden, zeigt Europa aber mal von einer ganz anderen Seite, nämlich mit dem Blick von der Ostküste her aufs Mittelmeer. Probleme gibt’s dort viele, irgendwann zählt nur mehr, woher man kommt. Und das lässt sich mit Klängen und Rhythmen am besten anpeilen, obwohl selbst diese berauschenden Rhythmen die gelegentliche Schwermut von Djam nicht ausgleichen können. Wer einen Sommerfilm erwartet, wird schaumgebremst – Gatlif verlegt seine kulturelle Reise in den mediterranen Winter, er filmt Schauplätze auf Lesbos, die alles, nur nicht touristisch verwertbar sind. Er zeigt die Grenze und die Verzweiflung, die Traurigkeit und den Trotz. Manchmal wirkt die Musik dabei fehl am Platz, aber vielleicht ist sie genau dann am besten platziert, wenn gar keinem danach ist, zu musizieren. Vielleicht braucht man dann die Musik am meisten. Wie bei Zorbas, dem Griechen, der plötzlich anfängt zu tanzen.

Djam

Die andere Seite der Hoffnung

DER LIEBE AUGUSTIN DES MIGRATIONSZEITALTERS

7/10

 

andereseitehoffnung© 2017 Pandora Film GmbH & Co. Verleih KG

 

LAND: FINNLAND 2017

REGIE: AKI KAURISMÄKI

MIT KATI OUTINEN, VILLE VIRTANEN, TOMMI KORPELA, MATTI ONNISMAA, SHERWAN HAJI U. A.

 

Und wieder einmal ist da einer so ziemlich abgebrannt in Helsinki. Aber nicht, weil dieser Jemand aus Finnland raus will, um mit einem Schiff namens Ariel nach Mexiko auszuwandern. Diesmal will dieser Jemand hinein nach Finnland und in Helsinki neu anfangen. Abgebrannt sind sie beide. Und der eine ist noch dazu anfangs ziemlich schwarz um die Nase. Klarer Fall von Menschenschmuggel. Genauer gesagt hat sich der Syrer Khaled in einem Kohlefrachter selbst nach Finnland manövriert. Eigentlich wollte er das gar nicht. Und seine Schwester, mit der ihm die Flucht aus Syrien gelungen war, ist auch vom Radar verschwunden. Also ein ziemlich düsterer Status Quo. Allerdings längst nicht so düster als würde man in Aleppo bleiben und sich die Bomben auf den Kopf fallen lassen.

Wie sich ein finnischer Filmemacher der Sache mit den Flüchtlingen stellt, zeigt Kultregisseur Aki Kaurismäki mit Die andere Seite der Hoffnung nun schon ein zweites Mal. Mit Le Havre hatte der Meister des lakonischen Humors ein künstlerisch hochwertiges Glanzstück hingelegt, ein berührendes Märchen rund um Integration und die Idee eines besseren Lebens. Ganz so versöhnlich geht es in der thematisch verwandten Ergänzung dieses hochkomplexen Themas längst nicht mehr zu. Die Welt, in der sich nicht nur Khaled, sondern auch der Hemdenverkäufer Waldemar orientieren muss, ist eine zugegeben ziemlich triste. So trist, als befänden wir uns in einem dieser alptraumhaften Tableaus eines Roy Andersson. Dieser Ausnahmeschwede ist vermutlich nur hartgesottenen Filmkunstgenießer ein Begriff. Seine Werke sind bühnenhafte Arrangements, die bis ins kleinste Detail komponiert und einer beklemmenden, höchst artifiziellen Isolation unterworfen sind. Themen wie Fremdenhass, Katholizismus, Macht und Existenz sind nur einige der vielen Fragen, die Andersson dem Zuschauer stellt. Aki Kaurismäki gesellt sich in seinem Anti-Hoffnungsschimmer auf ähnliche Weise dazu. Sein an Ort und Stelle verharrendes Panoptikum verlorener, aber niemals mutloser Gestalten, die erstmal keinerlei Ausweg aus ihrer kleinen Existenz finden können, begegnen dem Schicksal mit sturer Phlegmatik. Es ist das Recht auf Wohlstand, dass sowohl der Einwanderer als auch der alteingesessene Lokalheld einfordern. Beide stehen in ihrer registrierten Identität wieder am Anfang, begegnen sich zu Beginn des Filmes rein zufällig, um sich für sagen wir mal zwei Drittel der Geschichte wieder aus den Augen zu verlieren. Lange fragt man sich, was beide Episoden wohl miteinander zu tun haben sollen. Doch wie es bei Kaurismäki meist der Fall ist, fügt das finnische, dem Schicksal trotzende Schicksal Welten zusammen, die sich auf den ersten Blick nichts zu sagen haben – auf den zweiten Blick aber viel voneinander profitieren können. Wäre da nicht das latent bedrohliche Gespenst des Nationalismus in Europa, das gerne die Hoffnung auf ein genügsames Leben ersticken will.

Natürlich lässt sich die Flüchtlingskrise, das Migrationschaos und die Angst vor Terror und des Fremden nicht so einfach und mit solch boulevardesker Naivität über den Kamm scheren. Dazu neigt Kaurismäki – seine Geschichten sind simpel, aber nicht verhöhnend simpel. Seine Figuren scheinen in ihrem neorealistischen Dasein nicht viel zu sagen zu haben. Aber vielleicht ist das endlich mal der Ausweg aus einem Dilemma des Zerdachten, dem der Finne sich längste Zeit zugeneigt fühlt. Vielleicht ist das pragmatische Herankommenlassen unvermeidlicher Ereignisse, die Vorort-Lösung kleinerer Probleme, die letzten Endes imstande sind, das große Ganze zu ändern, wirklich die allerbeste Methode, dem europäischen Schlamassel zu entkommen. Diese heruntergekommene, völlig uneinladende Gaststätte im Film ist wie das Europa der Gegenwart. Die liebevoll ausgestattete Grunge-Bühne des versifften Pseudo-Gorumetlokals ist Schauplatz zufällig scheinender Konsequenzen, ein Labor des Probierens einer Zukunft, die niemals festgeschrieben steht. Und die auch neue Gesetze des Zusammenlebens in völliger Autarkie zusammendichten kann. Es ist so eine befreiend zurückgenommene Einfachheit, die Die andere Seite der Hoffnung motivierend belächelt. Wie in den gemalten Bildern eines kaum erstrebenswerten Glücks sitzen Kaurismäkis bewährte Protagonisten einem Maler Modell, der filmt statt zu pinseln. Seltsam arrangiert wirkt das Ganze, hölzern, wächsern und künstlich beleuchtet. Der  Stil des Finnen ist unverkennbar, Und treibt auch hier wieder ausufernde Blüten. Und dann, wenn alles schief zu gehen scheint, werden die Pechvögel für ihre Aufmüpfigkeit belohnt – so sehr sie auch bluten müssen. Einen Kaurismäki sieht man immer wieder gerne. Zwar nicht dauernd, aber in gesunden Abständen tut das richtig gut. Vor allem, weil Kaurismäki so befremdend anders seine Geschichten erzählt. Und dort nichts vortäuscht, wo anderswo dick aufgetragen wird. Ein Kino der Gestrandeten und Improvisateure – ermutigend, ironisch und von zäher Natur.

Die andere Seite der Hoffnung

Welcome to Norway

WIR BAUEN UNS EIN FLÜCHTLINGSHEIM

6,5/10

 

norway
© 2016 Neue Visionen / Quelle: filmstarts.de

 

LAND: NORWEGEN 2016
REGIE: RUNE DENSTAD LANGLO
MIT Anders Baasmo Christiansen, Olivier Mukuta, Slimane Dazi

 

Irgendwo in Norwegen. Eine leerstehende Immobilie, die einmal ein Hotel hätte werden sollen. Und ein Möchtegern-Unternehmer mit Mangel an nötigem Kleingeld. Da kommt der Flüchtlingsstrom ja wie gerufen. Was für die einen unendliches Leid bedeutet, kann für den einstweiligen Selfmade-Pechvogel nur von Vorteil sein. Klingt bitter und zynisch – und ist es teilweise auch. Denn das Hotel, das wird zum Flüchtlingsheim. Eigentlich eine brillante Idee, um an Geld zu kommen. Der Staat hat dafür einiges an Zuschuss parat. Doch zuvor muss man überhaupt erst mal wissen, wie denn ein Flüchtlingsheim aussehen soll. Und was es braucht. Wer weiß das besser als die Flüchtlinge selbst. Denn die stehen im wahrsten Sinne des Wortes erstmal vor ungemachten Betten.

Bei IKEA gibt es noch keine Flüchtlingsheime im Eigenbau, auch kein Flüchtlingsheim für Dummies in gelbschwarzem Einband. Klar, dass Welcome to Norway voller unerwarteter wie schräger Momente stecken muss, die auf den ersten Blick zwar erheiternd und kauzig wirken, des weiteren aber in ihrer satirischen Form ihre Tragik offenbaren. Die Idee, eine Komödie zur Flüchtlingskrise dem Medium Kino beizusteuern, ist ungefähr so geschmacklos wie den islamistischen Terror in Four Lions zu veralbern oder den Holocaust als Clownerie darzustellen. Tabuthemen, die so gar nicht augenzwinkernd auserzählt werden dürfen. Oder doch? Der norwegische Regisseur Rune Denstad Langlo denkt sich so seinen Teil – und beantwortet die Frage mit Ja. Es hat schon etwas befreiendes, die Flüchtlingspolitik insbesondere Norwegens und die damit einhergehende Xenophobie Europas zu karikieren. In der Karikatur liegt viel Wahrheit. Und Betroffenheitskino lässt die, die sich ohnehin schon mit dieser Thematik beschäftigt haben, in phlegmatischer Selbstbestätigung zurück. Also hat die Komödie mehr Wirkung, auch wenn hier das Schmunzeln im Halse stecken bleibt. Schonungslos, aber versöhnlich.

Welcome to Norway ist eine geradlinige, teils ernüchternde Do-it-yourself-Dramödie, die den medial projizierten Asylhorror zum Teil des Alltags werden lässt. Allerdings zu einem Alltag, in dem jeder vom anderen profitieren kann. Die Einwanderer von den Einheimischen und umgekehrt. Eine Kosten-Nutzen-Rechnung, die aufgeht. In einem komprimierten, vereinten Europa als Hotel im windumtosten Nirgendwo. Wenn schon ein Miteinander, dann tatsächlich nur in der Not.

Welcome to Norway